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BeitragVerfasst: 14.11.2006, 08:41 
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Hier ein Heise.de-Artikel zum Thema "Neuer Telekom-Chef".

Was meint ihr dazu. Ändert sich nun grundlegend etwas für die vielen DSL-losen Kunden in Dresden und ganz Deutschland? Wird sich der Kundenservice verbessern?

Ich kann es mir nicht so richtig vorstellen, würde es mir aber wünschen.

Wie ist eure Meinung zu diesem Thema? Was würdet ihr dem neuen Telekom-Chef René Obermann sagen, wenn ihr ihn treffen würdet?

Ronny


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BeitragVerfasst: 14.11.2006, 11:27 
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Ich halte den Herrn Obermann zwar für einiges sympathischer als seinen Vorgänger aber an eine Änderung bezüglich unserer Problematik glaube ich eher nicht.

Meine Hoffnungen setzen sich bei Ihm auch eher in die Richtung, dass er vielleicht mal ein Manager ist, dem bewußt ist, dass Kostensenkung nicht nur durch Personalabbau realisiert werden kann. Ich arbeite zwar nicht bei der Telekom aber in letzter Zeit habe ich bei einigen Top-Managern das Gefühl, dass ihnen einfach eine vernünftige Grundkenntnis fehlt.

Bezüglich der DSL-losen Gebiete ist es ja nicht so, dass die Telekom hier absichtlich Leute versauern lässt. Es muss sich auch rentieren, die teuren Investitionskosten in das Netz zu stecken. Und laut Bilanzpressekonferenz von Herrn Ricke werden in 2006 immerhin 8 Mrd. EUR investiert. In den nächsten Jahren soll dieser Betrag übrigens sinken, was übermäßige Ausbauhoffnungen wohl eher schmälern sollte.

Beim Kundenservice kann man an vielen Stellen echt nur auf Besserung hoffen. Ich glaube da kämpft die T-Com einfach mit ihrer Größe. Aber das ist ja ein Thema dem sich Herr Obermann speziell widmen möchte. Also bleibt es da mal abzuwarten.


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BeitragVerfasst: 14.11.2006, 16:08 
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Hallo, ich denke für die DSL-losen Kunden/Nichtkunden wird sich nichts tun. Bevor an der Ausbaupolitik gearbeitet wird, müssen erstmal wichtigere Dinge erledigt werden. Die Kundenzufriedenheit muß gesteigert werden, das Unternehmen muß schlanker gemacht werden, der Service muß verbessert werden...

Das Hauptziel ist ja den Aktienkurs zu steigern. Da liegt es nahe an den Ausgaben zu sparen. Ein Glasfasergebiet umzurüsten ist nun mal recht teuer und die Kosten wieder reinzuspielen dauert eine Weile.

Naja, ich wünsch der Telekom trotzdem viel Erfolg mit dem neuen Chef und einen stets steigenden Aktienkurs.

Wer weiß, vielleicht werde ich auch mal Kunde bei denen.

Sonnige Grüße

Sebastian


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BeitragVerfasst: 05.01.2007, 14:29 
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rproft hat geschrieben:

Ich kann es mir nicht so richtig vorstellen, würde es mir aber wünschen.


Ronny


... ich auch nicht, man gibt die Hoffnung aber nicht auf.

Zitat teletarif.de v. 5.1.07:

Telekom-Chef setzt verstärkt aufs Breitbandgeschäft 05.01.2007
12:38

Der Vorstandschef der Deutschen Telekom, René Obermann, will vorrangig das Breitbandgeschäft des Unternehmens stärken. Die größten Anstrengungen werde die Telekom auf die Gewinnung von Kunden für Breitbandanschlüsse und damit verbundene Dienste richten, schreibt Obermann in einem der dpa-AFX vorliegenden Brief an die Mitarbeiter. Dies gilt neben dem Festnetzgeschäft auch für den Mobilfunkbereich.
Den Marktanteil will Obermann schnellstmöglich wieder ausbauen: "Allein im DSL-Retail-Geschäft - also bei unseren direkten Endkundenverträgen - hat sich unser Marktanteil in nur zwei Jahren fast halbiert." Dieser Trend müsse gestoppt werden. "Den Erfolg im Festnetzgeschäft messen wir daran, ob und wie schnell wir diesen negativen Trend umkehren können oder nicht", schreibt Obermann. Mit einem verbesserten Service will die Gesellschaft nun gegensteuern.

Gruß Uwe

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BeitragVerfasst: 05.01.2007, 18:38 
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Hallo,

habe die halbe Pressekonferenz im Fernsehn gesehen und glaub nicht daran das alles so schnell in die Gänge kommt. Aber man kann sich auch irren.

Und zum Service kann ich nur sagen , zum ko...!

Versuchen seit über 1 Woche meine TNetBox zu löschen und neu Einzurichten weil ich man Passwort vergessen habe. Aber sie schaffen es nicht! Hab schon mindestens 7 oder 8mal angerufen.

Naja so viel zum Service!

Gruß
Cotta-Surfer

PS: Hab gestern WIMAX bestellt, mal sehn wie lange es dauert.


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BeitragVerfasst: 06.01.2007, 15:15 
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Ein wenig klingt in der Meldung an, als habe man bei der Telekom inzwischen gemerkt, dass das Festnetzgeschäft heute vorwiegend vom Breitband lebt. Der reine Telefonanschluss ohne DSL-Möglichkeit ist doch über kurz oder lang obsolet.
Die Frage ist nur, ob sich die telekom entscheidet daran zu arbeiten oder eben auf einen gewissen Prozentsatz Kunden zu verzichten. Wenn die Rechnung heißt DSL ausbauen oder auf die Einnahmen aus dem Festnetzanschluss verzichten ist die betriebswirtschaftliche Rechnung schon eine Andere.


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BeitragVerfasst: 07.01.2007, 11:09 
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Speckgürtel hat geschrieben:
... als habe man bei der Telekom inzwischen gemerkt, dass ...


Meinst Du, die merken was ??? :wink:

Gruß Uwe

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BeitragVerfasst: 07.01.2007, 12:56 
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dabistduja hat geschrieben:
Meinst Du, die merken was ??? :wink:


Ich dachte, dass ist in den Bezügen eines Vorstandsvorsitzenden enthalten, etwas zu merken! :wink:


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BeitragVerfasst: 12.01.2007, 09:35 
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Moin, Moin

schon wieder der Strohalm:

Teletarif.de vom 12.1.07:

Insider berichten, die Telekom werde ihre Pläne bereits auf der Computermesse CeBIT Mitte März bekannt geben. T-Home solle künftig zusammen mit einem 16-MBit/s-Anschluss verkauft werden, hieß es weiter. Unklar ist, ob der Konzern den Aufbau des VDSL-Netzes wie geplant weiterverfolgt. Ursprünglich wollte die Telekom bis Mitte 2007 über 3 Milliarden Euro in den Glasfaserausbau investieren. Konzernkreisen zufolge wird derzeit darüber diskutiert, ob die Investitionen gestreckt werden.

Gruß Uwe :(

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BeitragVerfasst: 13.01.2007, 11:47 
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Sorry, aber was ist daran denn nun der Strohhalm, an den man sich klammern könnte? Ich sehe das eher als einen Rückschlag.
Die T-Com hat doch das VDSL hauptsächlich zuerst in Ballungszentren ausgebaut und dann vor allem auch dort, wo bisher noch keine DSL-Versorgung vorhanden war. Ist ja auch logisch, weil man sich damit neue Kunden ranziehen kann und wenn man sowieso Glasfaser überbaut, gleich das "schnelle" Netz anbieten kann. Nun verzichtet bzw. verzögert die T-Com den weiteren Ausbau des VDSL-Netzes und bietet das T-Home auch den "normalen" DSL-Nutzern an. Damit sinken die Chancen für Leute, die noch kein DSL haben, doch noch mehr.
Ich hoffe nur, dass das Kupferkabel bei uns im Keller nicht so liegen bleibt, wie es momentan der Fall ist, sondern auch irgendwann mal angeschlossen wird...
Gruss, Helge


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BeitragVerfasst: 13.01.2007, 13:26 
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Die T-com halt halt auch nur begrenzte Ressource und die setzt sie stratgisch ein. D.h. es wird dort agiert wo man sich den schnellsten Return-of-Investment verspricht (möglichst viele Kunden möglichst billig anschließen) oder wo man gegenüber dem Mitbewerb Flagge zeigen muss.
Wenn es keinen politischen Druck gibt (wie in der Schweiz) wird sich daran auch nicht viel ändern.


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BeitragVerfasst: 13.01.2007, 14:44 
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htefs hat geschrieben:
Die T-Com hat doch das VDSL hauptsächlich zuerst in Ballungszentren ausgebaut und dann vor allem auch dort, wo bisher noch keine DSL-Versorgung vorhanden war.


Letzteres hat sie eben gerade nicht. Sonst könnte sie nicht nur ganze 25.000 VDSL-Kunden vorweisen. Bei einer Investitionssumme von über 500 Mio. ergibt das 20.000 € pro Kunden. Dafür hat sie aber allein 2006 wahrscheinlich ca. 2 Mio. Kunden verloren. Viele davon sicher, weil sie sie hinsichtlich DSL-Versorgung einfach ignoriert hat. Das Geld in den VDSL-Ausbau zu stecken ist einfach die falsche Strategie. Hätte man das Geld genutzt, sich um die 2 Mio. Glasfaseranschlüsse zu kümmern, bei denen kein DSL geht wäre sicher mehr rausgekommen.

Mir soll's ja egal sein. Aber die Aktionäre werden sich wohl beim Vorstand bald für die Geldvernichtung bedanken.


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BeitragVerfasst: 13.01.2007, 20:18 
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Forrester Research hat schon vor längerer Zeit ausgerechnet, dass VDSL-Anschlüsse im Moment auf keinen Fall rentabel betrieben werden können. Vielleicht hat die Telekom ja mal ein Exemplar des Forschungsberichts in die Hände bekommen. :wink:

Die geringe Teilnahmequote an T-Home liegt aber sicher auch an den Tarifen. Ich glaube nicht jeder bisherige Nicht-DSLer würde sich das T-Home Angebot zulegen, wenn man sich mal die Preise anschaut. Und da der Bund dafür gerne auch noch Regulierungsferien haben will, wird sich da wohl auch kein Konkurrent in Kürze finden können.


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BeitragVerfasst: 13.01.2007, 20:28 
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Ich denke schon, dass sie VDSL auch dort hingelegt hat, wo es vorher noch kein DSL gab. Gerade das ist ja die teurere Investition, da ja teilweise auch die Hausanschlüsse neu gelegt werden müssen.
Wenn die 25000 Anschlüsse gleichmäßig auf die 10 Städte verteilt sind, die 2006 mit VDSL versorgt werden sollten, dann könnten das tatsächlich alles Neuanschlüsse sein.
Deine Rechnung vergisst auch, dass nicht alle Kunden VDSL haben wollen, weil denen auch "normales" DSL ausreicht. Schliesslich spart dabei noch einen Haufen Geld, denn ein VDSL-Anschluss kostet ja monatlich etwas mehr als ein normaler DSL-Anschluss. Also könnte z.B. VDSL ausgebaut, aber nur DSL angeschlossen worden sein...
Gruss, Helge


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BeitragVerfasst: 14.01.2007, 11:39 
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Bei VDSL kann es sich die Telekom einfach nicht leisten den technologischen Anschluss zu verlieren und _muss_ Erfahrungen sammeln wie das in der Paxis mit einer größeren Anzahl von Kunden funktioniert, egal ob das zur Zeit rentabel ist oder nicht. Meiner Meinung nach geht die Entwicklung dahin, dass IP-TV über kurz oder lang dem klassischen Satelliten- und Kabelfernsehen Marktanteile abnehmen wird und dafür braucht man Bandbreite satt (HDTV-Streams). IP-TV wird sicher klassische Angebote nicht kurzfristig verdrängen, aber Internet und Fernsehen werden zusammenwachsen (o.k. meine Kristallkugel glüht gerade, aber mit der These bin ich nicht ganz alleine).
Google hat sich hier mitt YouTube schon ganz gut positioniert (richtig teuer und ohne unmittelbare Rendite, aber eben strategisch enorm wichtig) und der Telekom ist auch klar, dass man über kurz oder lang nicht mehr viel Geld damit verdienen kann einfach nur Bits von A nach B zu leiten - Geld kann man in erster Linie mit Inhalten und Dienstleistungen verdienen.


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