DSL für Dresden

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BeitragVerfasst: 07.06.2006, 11:25 
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Find ich auch eine sehr gute Idee, wenn sich alle bei ihrem Volksvertreter beschweren. Aber wieso bei Karl Nolle? Laut diesen beiden Links:
http://www.dresden.de/index.html?node=26266
http://www.dresden.de/index.html?node=26264
sitzt für meinen Wahlkreis Erich Iltgen im Landtag und Arnold Vaatz im Bundestag. Oder sehe ich da was falsch?


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BeitragVerfasst: 08.06.2006, 00:33 
Das ist zwar richtig, es gibt aber nicht nur Direktkandidaten
Siehe auch: http://www.landtag.sachsen.de/slt_onlin ... /index.asp
"Liste der Abgeordneten"
Und Herr Nolle ist ein Striesener und angeblich auch selbst betroffen.


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BeitragVerfasst: 08.06.2006, 14:18 
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Hier mal noch ein interessanter Artikel zu dem Thema: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22640/1.html

Auszug:

Zitat:
Laut Rundfunkgebührenstaatsvertrag sind mit einer privat gezahlten sogenannten Rundfunkgrundgebühr – auf Deutsch: den 5,52 Euro monatlich für ein Radio – auch beruflich genutzte und ans Internet angeschlossene Computer abgegolten, wenn sich diese auf demselben Grundstück befinden, also der Selbstständige von zuhause arbeitet, ob aus seinen Privaträumen oder aus einem Arbeitszimmer. Nur mit der Anmietung externer Büroräume würde eine zusätzliche weitere Rundfunkgrundgebühr fällig – oder mit einem Radio oder gar Fernseher und auch einer TV-Karte im Arbeitszimmer.

Die GEZ steht dagegen auf dem Standpunkt, dass hier nicht die Privatwohnung als gemeinsames Grundstück gelte, sondern jedes Arbeitszimmer eine eigene "Betriebsstätte" und somit ein eigenes Grundstück darstellt. Zudem sei ein ans Internet angeschlossener Computer nicht einem einfachen Rundfunkgerät (also Radio) gleichzusetzen, sondern einem (teureren) Fernseher. Hiermit würde die monatliche Rundfunkgebühr von 5,52 Euro auf 51,09 Euro steigen – im Jahr macht dies 613,08 Euro Internet-Rundfunkgebühren.


Also schätze ich mal 2007 wird sich noch gar nichts ändern, weil dann der Streit um die Auslegung der Gebühren erst so richtig losgehen wird. :roll:


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BeitragVerfasst: 15.07.2006, 11:53 
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Zitat:
Laut Rundfunkgebührenstaatsvertrag sind mit einer privat gezahlten sogenannten Rundfunkgrundgebühr – auf Deutsch: den 5,52 Euro monatlich für ein Radio – auch beruflich genutzte und ans Internet angeschlossene Computer abgegolten, wenn sich diese auf demselben Grundstück befinden, also der Selbstständige von zuhause arbeitet, ob aus seinen Privaträumen oder aus einem Arbeitszimmer. Nur mit der Anmietung externer Büroräume würde eine zusätzliche weitere Rundfunkgrundgebühr fällig – oder mit einem Radio oder gar Fernseher und auch einer TV-Karte im Arbeitszimmer.

Die GEZ steht dagegen auf dem Standpunkt, dass hier nicht die Privatwohnung als gemeinsames Grundstück gelte, sondern jedes Arbeitszimmer eine eigene "Betriebsstätte" und somit ein eigenes Grundstück darstellt. Zudem sei ein ans Internet angeschlossener Computer nicht einem einfachen Rundfunkgerät (also Radio) gleichzusetzen, sondern einem (teureren) Fernseher. Hiermit würde die monatliche Rundfunkgebühr von 5,52 Euro auf 51,09 Euro steigen – im Jahr macht dies 613,08 Euro Internet-Rundfunkgebühren.


hm, da ist dir wohl ein fehler unterlaufen, die 51,09 sind die gebühr für 3 monate, also im jahr "nur" 204,36 € (bitte keine diskussion über die höhe :? ) - siehe http://www.gez.de/door/gebuehren/gebueh ... index.html

aber ich geb dir recht, die diskussionen werden losgehen wegen der auslegung des textes.


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BeitragVerfasst: 19.07.2006, 14:15 
stimmt


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BeitragVerfasst: 01.08.2006, 11:10 
Gestern haben T-Com-Leute am (unteren) Kasten Ecke Mohorner Str./Dölzschener Str. gebastelt.
Außerdem wird an der Ecke Dölzschener Str./Wiesbadener Str. ein neuer Kasten gesetzt.


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BeitragVerfasst: 01.08.2006, 19:49 
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Informant hat geschrieben:
Gestern haben T-Com-Leute am (unteren) Kasten Ecke Mohorner Str./Dölzschener Str. gebastelt.
Außerdem wird an der Ecke Dölzschener Str./Wiesbadener Str. ein neuer Kasten gesetzt.


Wieso zur Hölle wird denn da oben ein neuer Kasten gesetzt? Die haben da doch schon DSL??? Ausserdem haben die bisher zwar die Seitenstraßen zum Großteil neu verkabelt, inklusive der Hausanschlüsse, aber auf der Dölzschener Strasse zwischen Clara-Zetkin- und Mohorner Strasse ist bisher nichts passiert und bei uns im Keller grinst mich jedesmal das Glasfaserkabel an :(
Naja, ich gebe die Hoffnung nicht auf. Vielleicht passiert ja doch noch ein Wunder...
Gruss, Helge


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BeitragVerfasst: 02.08.2006, 11:06 
Zitat:
Wieso zur Hölle wird denn da oben ein neuer Kasten gesetzt? Die haben da doch schon DSL??? Ausserdem haben die bisher zwar die Seitenstraßen zum Großteil neu verkabelt, inklusive der Hausanschlüsse, aber auf der Dölzschener Strasse zwischen Clara-Zetkin- und Mohorner Strasse ist bisher nichts passiert und bei uns im Keller grinst mich jedesmal das Glasfaserkabel an :(
Naja, ich gebe die Hoffnung nicht auf. Vielleicht passiert ja doch noch ein Wunder...
Gruss, Helge

Hallo, ich habe die Bauarbeiter damals gefragt, als sie Ecke Zauckeroder Str./Frankenbergstr. gebuddelt haben (vor vielen Monaten). Daraufhin hatte mir einer einen Bauplan gezeigt, und meinte, auf der Dölzschener Str. zw. Clara-Zetkin-Str. und Frankebnbergstr. liege schon Kupferkabel, das dann wohl irgendwann mit angeschlossen wird.
Leider kann ich bei mir im Keller nicht erkennen, ob ich an Kupfer oder LWL hänge...
(Von der Mohorner scheinen die jetzt übrigens ein Kabel zur Ecke Wiesbadener/Dölzschener zu ziehen. Hab aber noch nicht gesehen, was für eins, werd ich heut abend mal angucken.)


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BeitragVerfasst: 02.08.2006, 17:52 
Informant hat geschrieben:
(Von der Mohorner scheinen die jetzt übrigens ein Kabel zur Ecke Wiesbadener/Dölzschener zu ziehen. Hab aber noch nicht gesehen, was für eins, werd ich heut abend mal angucken.)

Bisher nur leerer Kabelkanal.


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BeitragVerfasst: 03.08.2006, 14:00 
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Hm, ich hatte die ja auch gefragt (siehe erstes Posting in diesem Thread) und da meinte der Typ, als damals die Dölzschener Strasse neu gemacht wurde, hatten die noch keine Baugenehmigung für den Überbau. Inzwischen habe ich auch keine Bagger fahren sehen, würde mich also wundern, wenn da schon Kupfer liegen würde. Aber wenn das in dem Plan so steht, dann wird das wohl (hoffentlich) so sein und der gute Mann hatte das nur nicht gewusst.
Frage mich nur, wo das Kabel dann im Keller rumliegt, denn ein leeres Kabelende ist nirgendwo zu sehen (muss wohl doch nochmal die Leiter mit in den Keller nehmen um genauer auf die Kabelpritschen schauen zu können).
Meine bisherigen Erkenntnisse: Bei uns im Keller kommt ein dickeres (ca. 1,5cm im Durchmesser) schwarzes Kabel an, geht in einen kleinen grauen Kasten (sieht aus wie ein T-Com Hausanschlusskasten) und da geht dann ein dünneres gelbes Kabel weiter in einen der drei großen T-Com Kästen, die da noch im Keller rumhängen. Von da aus geht dann ein dickeres schwarzes Kabel in den Hausanschlusskasten, wo dann die einzelnen Telefon-Kabel zu den Wohnungen abgehen...
Gruss, Helge


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BeitragVerfasst: 03.08.2006, 18:37 
Zitat:
Bisher nur leerer Kabelkanal.

Inzwischen scheinen die Kupferkabel eingezogen zu haben... was das den Berg hoch allerdings bringen soll, das weiß ich nicht.

Bei uns im Keller ist nur ein Telekomkasten, bei dem ein Kabel reingeht und mehrere dünne raus.


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BeitragVerfasst: 06.08.2006, 14:40 
Man darf gespannt sein, was sich in Löbtau tut. Auf der Anton-Weck-Str. wurde ja gebaut. Dort haben die in dem Zug auch gleich Kupfer eingezogen.

Ich wohne auf der Poststraße (zwischen Bonhofferplatz und Anton Weck Str.), dort liegt ebenfalls Glasfaser. Bei uns im Haus gibt es laut T-Com aber auch Leute, die ISDN haben - dafür wird doch aber Kupfer benötigt?! Zumindest mache ich gerade mal wieder den Test: Ich habe vor 2 Wochen auf der -Com-Seite mal wieder DSL beantragt. Verfügbarkeitsprüfung wie immer: DSL kein Problem! Noch habe ich keine Antwort - bei den letzten Malen hat das nicht so ewig gedauert bis zur Absage. Daher: SPANNUNG!!! (auch wenn ich mit einer Absage rechne) Vielleicht ist ja durch das Kupfer auf der Anton-Weck auf einmal wirklich was möglich... Beantragt doch einfach alle mal wieder DSL, um der Telekom Druck unterm Hintern zu machen!

Ich habe woanders (http://www.onlinekosten.de/forum/showth ... 93&page=53 - Der Link ist wirklich gut!) gelesen, dass wohl Ende 2006 / Anfang 2007 ganz Cotta und Löbtau mit DSL verbunden sein sollen, allerdings glaube ich erst dann dran, wenns auch wirklich soweit ist!!


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BeitragVerfasst: 06.08.2006, 16:04 
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man kann nur hoffen. anscheinend geht in Löbtau ja wenigstens was voran.
aber ISDN benötigt kein Kupferkabel. Es geht auf Kupferkabel und eigentlich geht es auf Glasfaser besser :) ISDN ist ja der Grund der ganzen mieserie, weil ISDN und Glasfaser naemlich eigentlich so toll und schnell ist :)


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BeitragVerfasst: 08.08.2006, 01:02 
isdn über glasfaser besser...haha...bei uns hieß es seitens versatel, dass man die leitung für isdn flat nicht entkoppeln könne. hier ziehtste voll die ballpumpe ausm elch...

nicht breitbandfähig und nicht voll isdn-geeignet - wozu der ganze "fortschrittliche" und "megamoderne" opal-kram?
möglichst schnell viele häuser anzuschließen, klar, aber das betraf ja ansich nur die hauptadern. welchen sinn hatte dann die opal-verkabelung teilweise bis in die häuser? damit man nur noch 10 statt 15µs auf ein Tuten nach dem Abnehmen des Hörers warten musste?


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BeitragVerfasst: 08.08.2006, 08:39 
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Beiträge: 158
Wohnort: Dresden-Löbtau (Süd)
1.) Der Sinn der Opal-Verkabelung bis in die Häuser war, damit auch jeder Kasper ein Telefon bekommen kann, weil früher nicht bis in jedes Haus überhaupt Telefon lag. Und da man sowieso buddeln musste, hat man dem Osten halt das zu der Zeit modernste Telefonnetz Europas spendiert. Glasfaser...
2.) Zu der Zeit gab es meines Wissen nur einen Festnetz-Telefonanbieter: die Telekom. Also stand die Problematik des "entbündelns" überhaupt nicht. Ich kann das ausserdem nicht so richtig verstehen: wir haben hier im Firmengebäude auch nur Glasfaser bis ins Haus liegen und haben den ISDN-Anschluss von der Telekom komplett zu Enviatel gewechselt und nutzen deren ISDN-Internet-Flatrate. Wo liegt also das Problem? Ich vermute, Versatel (wie auch Arcor) wollen gleich noch DSL mit verkaufen und daher lohnt es sich für die nicht, einen einzelnen Kunden mit Glasfaser von der T-Com zu übernehmen.
3.) Zur Zeit als im Osten das Telefonnetz ausgebaut und modernisiert wurde, war an DSL noch nicht zu denken. Damals war Glasfaser das Beste und ISDN das schnellste was man machen konnte. Es hat ja auch ausgereicht, da es zu der Zeit auch noch kein WWW, kein MP3, keine Online-Audio- oder Video-Streams und keine Peer-2-Peer-Tauschbörsen gab. Ein Update für die damaligen Betriebssysteme passte auf eine Diskette, wenn sowas überhaupt notwendig war. Erst mit der Einführung des WWW und der damit verbundenen explosionsartig wachsenden Bedeutung des Internets wurde auch der Aufschrei nach einem schnelleren Zugang zu dem neuen Medium immer lauter. Also wurde geforscht, was man denn da machen könnte. Bei dem größeren Teil der Bevölkerung liegt ja nunmal noch Kupfer bis in die Wohnung, also wurde DSL als das Non-Plus-Ultra gewählt und das Leiden nahm seinen Anfang...

Bevor man über die böse T-Com meckert, die einem doch dieses verdammte Glasfaser in den Keller gelegt hat, sollte man sich mal mit der Geschichte befassen, dann wird man zumindest über den Aufbau des Glasfasernetzes auch nicht meckern (sondern eher über die Wahl des Übertragungsverfahrens DSL über die veralteten Kupferleitungen).
In 20 Jahren, wenn es dann einen HyperHighSpeed-Anschluss mit 25GBit/s Bandbreite gibt, der nicht über Kupfer-Doppeladern, sondern nur über Glasfaser geht, dann wird wieder zurückgebaut und Glasfaser gelegt? Dann meckern alle über die böse T-Com, die einem doch das schöne Glasfaser wieder weggenommen und die uralte Kupferleitung in den Keller gelegt hat.

Wie war der Spruch, den Bill Gates mal gebracht hat? "640kB RAM sollten für jeden völlig ausreichend sein." (oder so ähnlich) Gleiches hätte man zu der Zeit auch zu ISDN gesagt: "64 (128) kbit/s sollten für jeden völlig ausreichend sein."...

Gruss, Helge


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