DSL für Dresden

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 Betreff des Beitrags: Powerkom Erfahrung
BeitragVerfasst: 26.12.2005, 01:39 
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Regular

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Beiträge: 56
Wohnort: Wägnerstraße
Ich erreiche damit stabil 50-60 KB/s und da ich den Business-Tarif nutze auch die fast gleiche Upload-Rate. Es ist wohl aber unterschiedlich und in Striesen eventuell schlechter als in Blasewitz. Es kostet natürlich ungleich mehr als DSL und ist daher nur eine Notlösung.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29.12.2005, 14:07 
Hab den 3000MB Tarif für 39,99€ im Monat was natürlich übermässig teuer ist, aber besser als Modem oder ISDN und bin eigentlich mit der Stabilität des Netzes zufrieden und ich bin nicht von der Telekom abhängig, da ich kein Telefonanschluss brauche und somit auch nicht habe.
Wie gesagt, zufrieden ja, aber zu teuer, aber es gibt ja keine Alternative ....


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30.12.2005, 17:26 
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Junior

Registriert: 30.12.2005, 17:08
Beiträge: 15
Wohnort: Dresden - Striesen
ich hätte es mir auch fast zugelegt, aber der preis war echt enorm... und ich dacht mir einfach, ich lasses sein, denn wenn die keine nachfrage haben, etabliert sich dieses system vielleicht nicht so sehr, und es werden alternativen ermöglicht... ;)

_________________
Nemo me impune lacessit!

Zu Deutsch: Keiner reizt mich ungestraft! Das will ich den Spammern, Crosspostern & Co aber auch geraten haben.
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30.12.2005, 20:13 
Außerdem hat Powerkom (oder auch PLC genannt) einen gravierenden Nachteil, der zwar den Nutzer selbst oft nicht interessiert, wohl aber die Umgebung. Da die Energienetze nicht zur Übertragung von HF ausgelegt wurden, sind sie natürlich nicht geschirmt und strahlen wie eine Antenne die HF ab. Das "versaut " das Frequenzspektrum im Kurzwellenbereich, und zwar breitbandig und ganz erheblich. Das kann für Amateurfunker wie mich das Ende des Hobbys bedeuten !!! Aber es gibt auch noch viele Andere, die z.B. mit Weltempfängern gerne KW-Radiostationen aus aller Welt hören.
Also: Lieber Finger weg von Investitionen in PLC, zumal bei der RegTP schon zahlreiche Beschwerden anhängig sind und abzusehen ist, dass die Beteiber ggf. ihre Dienste einstellen müssen, wegen eben geschilderter EMV-Probleme. Nix für die Zukunft.


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 Betreff des Beitrags: Anti-PLC - Front
BeitragVerfasst: 30.12.2005, 22:35 
Ehrlich gesagt habe ich langsam leid immer von den FA beschimpft zu werden ....! Powerkom-dd funzt direkt neben der Medak und es gab noch nie Beschwerden - immer wird Linz als böses Beispiel hingestellt, alles nicht sehr sachlich ...!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31.12.2005, 15:17 
Also ich habe seit über einem Jahr "dsl" über die Powerkom und leider muß ich sagen, dass die Stabilität, Erreichbarkeit und Bandbreite von Monat zu Monat schlechter wird. Diesen Monat mußte ich teilweise 4x ansetzen um eine 4MB große Datei herunter zuladen. Einige Speedtests haben ergeben, dass die Bandbreite nur 40k groß war.
Seit ich Powerkom habe, gab es auch ca. 6x einen Ausfall, meistens am Wochenende, so dass man dann das gesamte Wochenende kein Internet hatte.

Soweit ich gehört habe, soll es bereits die ersten DSL-Anschlüsse über die Telekom in Glasfasergebieten geben...


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 Betreff des Beitrags: Re: Anti-PLC - Front
BeitragVerfasst: 01.01.2006, 16:03 
PLC - user hat geschrieben:
Ehrlich gesagt habe ich langsam leid immer von den FA beschimpft zu werden ....!


Ich kann mich wirklich nicht erinnern, jemanden "beschimpft" zu haben. Im Gegenteil. ich bin bemüht alles sehr sachlich zu halten. Und als promovierter Elektrotechniker, der wissenschaftlich an einem EMV-Lehrstuhl arbeitet, bilde ich mir zumindest ein, einigermaßen fundiert Bescheid zu wissen. Bei Bedarf kann ich gern mit aktueller Fachliteratur aushelfen

PLC - user hat geschrieben:
Powerkom-dd funzt direkt neben der Medak und es gab noch nie Beschwerden!


Das ist nun wieder nicht verwunderlich, da medizinische Geräte und alles, was sich so drumherum an Kommunikation abspielt, aus gutem Grund nicht im KW (Kurzwelle) - Bereich stattfindet, sondern bei viel höheren Frequenzen. Tut mir Leid, aber das ist einfach so !


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 Betreff des Beitrags: Richtigstellung
BeitragVerfasst: 01.01.2006, 21:28 
Hi,
es geht mir hier nicht darum einzelne Funkamateure anzuklagen sondern einfach mal ums Prinzip! Jeder weiß das PLC Nachteile hat, aber sollte den Menschen welche keine andere Möglichkeit haben "breitbandig" ins Internet zu kommen nicht die Nutzung wenigstens dieses Angebotes zugestanden werden? Sucht man im INET nach PLC oder verfolgt Diskussionen in Foren bekommt man sofort als PLC - Nutzer eine vor den Kopf geknallt dafür das man diese Technik nutzt. Das ist nicht fair!


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BeitragVerfasst: 04.01.2006, 12:58 
Gibt's hier noch jemanden, der Probleme mit dem mail-Versand über Powerkom hat? Ich kann meine mails über gmx &co mit outlook oder eudora nicht über powerkom abschicken, kriege ich ne fehlermeldung oder absturz (blauer bildschirm ...). Mit dem alten Telefonmodem oder auch mit webmail kein Problem.
Fehlermeldung bei outlook:
"Fehler (0x800CCC67) beim Ausführen der Aufgabe "pop.gmx.net - Nachrichten werden gesendet": " Antwort des Servers: 421 4.3.2 and see( http://www.gmx.net/serverrules )"

Irgendjemand mit ähnlichen Erfahrungen oder Ideen zur Lösung?

Danke!

PS: Vielen Dank an RonnyP für die Initiative. Habe in meinem Bekanntenkreis schon kräftig Werbung gemacht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Powerkom Erfahrung
BeitragVerfasst: 04.01.2006, 13:49 
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Senior-Anwärter

Registriert: 23.11.2005, 12:00
Beiträge: 74
Wohnort: Striesen
Steffen Kaufmann hat geschrieben:
Ich erreiche damit stabil 50-60 KB/s und da ich den Business-Tarif nutze auch die fast gleiche Upload-Rate.

Da ist also meine fehlende Bandbreite... ;)

Zuverlässigkeit lag bei mir bisher bei 98%, Datendurchsatz ist generell ab Mitternacht besser (~50kBit) und zwischen 17.oo und 23.oo schlecht (7-20kBit), Ping ist eigentlich immer unterirdisch schlecht (~200-500ms).
Die technische Anbindung ans "große weite Netz" über DDkom (NAT) nervt halt manchmal, aber es gibt ja noch den Businesstarif mit eigener IP (der mit DER Preisgestaltung für Privatleute absichtlich unattraktiv ist).

Kosten-Nutzenverhältnis ist für mich akzeptabel (3000 MB für 39,-) - mangels Alternativen. :roll:


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 Betreff des Beitrags: PLC
BeitragVerfasst: 04.01.2006, 17:14 
Sehr geehrte Damen und Herren der PLC Nutzung,

ich kann nur sagen---> Finger weg von dieser Technik <----

Da ich öfters mal in DD mit meiner mobilen Kurzwelltentechnik
arbeite, habe ich in einigen Stadtteilen nur Störungsprobleme.
Durch die PLC Technik, egal welcher Art, werden nicht nur Privatpersonen beim Empfang von Rundfunksendungen auf Mittelwelle, Kurzwelle, UKW und Kleinanwendungen (Torsteuerungen usw.)
gestört, sondern auch die kommunalen und sozialen Funkdienste wie
Feuerwehr, Polizei, Krankentransport, Taxen, Bund.
Diese Systeme sind nicht ausgereift und überschreiten in vielen Fällen die gesetzlichen Bestimmungen zum Störschutz gegenüber anderen Funkdiensten und Anwendern erheblich.
Leider steht unsere ehemalige Regulierungsbehörde, welche unter anderem auch über Funkstörer wacht und unter anderem diese PLC-Verfahren genehmigt, etwas unkritisch gegenüber.
Ich wünsche der Bürgerinitiative DSL für DD viel Erfolg

DL4SXB


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 Betreff des Beitrags: Re: PLC
BeitragVerfasst: 04.01.2006, 23:49 
DL4SXB hat geschrieben:
Da ich öfters mal in DD mit meiner mobilen Kurzwelltentechnik arbeite, habe ich in einigen Stadtteilen nur Störungsprobleme.

Beachtlich wo PLC doch nur inStriesen und Blasewitz verfügbar ist.
DL4SXB hat geschrieben:
Durch die PLC Technik, egal welcher Art, werden nicht nur Privatpersonen beim Empfang von Rundfunksendungen auf Mittelwelle, Kurzwelle, UKW und Kleinanwendungen (Torsteuerungen usw.)
gestört, sondern auch die kommunalen und sozialen Funkdienste wie
Feuerwehr, Polizei, Krankentransport, Taxen, Bund.
Diese Systeme sind nicht ausgereift und überschreiten in vielen Fällen die gesetzlichen Bestimmungen zum Störschutz gegenüber anderen Funkdiensten und Anwendern erheblich.

Komisch, dass von der Medizinische Akademie mit all ihren Einsatzfahrzeugen und Hubschrauber noch nix dergleichen zu hören war!

Ich will die potenziellen Probleme nicht bestreiten, aber diese ständige Schwarz-/Weißmalerei nervt. Es kommt auch darauf an wie die Kabel geschirmt sind und verlegt wurden. Genauso kommt es auf die Entfernungen und die damit benötigte Sendeleistung an.


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 Betreff des Beitrags: Genau ...
BeitragVerfasst: 05.01.2006, 14:50 
dieses "An die Wand stellen" meinte ich schon weiter oben ...! Kein Stück Toleranz von Seiten der Funkamateure! Kein Redenwollen mieinander! das kotzt mich echt an!


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BeitragVerfasst: 10.01.2006, 10:49 
http://www.heise.de/newsticker/meldung/68153


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16.01.2006, 15:13 
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Senior

Registriert: 16.01.2006, 13:17
Beiträge: 158
Wohnort: Dresden-Löbtau (Süd)
Hallo Allerseits!
Es ist immer wieder interessant, die Meinungen der beiden Lager zu lesen. Das geht von teilweise sachlichen Diskussionen, bis zu Beleidigungen und Androhung körperlicher Gewalt - nein, nicht hier im Forum, aber es gibt ja auch noch andere Diskussionsplattformen im Internet.
Ich kann schon verstehen, dass jemand, der keine andere Alternative hat, breitbandig ans Internet zu kommen, nach dem rettenden PLC-Strohhalm greift. Ich kann auch verstehen, dass es nicht einfach ist, die Argumente der Gegenseite zu akzeptieren. Ausserdem erfolgen die öffentlichen Diskussionen meisten zwischen den Nutzern von PLC und den Leuten, die durch PLC gestört werden. Seien es die Funkamateure, die ihrem Hobby nur noch eingeschränkt nachgehen können oder der ausländische Student, der gern über Kurzwelle die aktuellen Nachrichten seiner Heimat in seiner Muttersprache hören möchte und das wegen Störungen durch PLC nicht mehr kann. Diese Diskussionen sind aber meiner Meinung nach sinnlos. Man sollte sich eher auf Diskussionen mit den Betreibern einlassen, damit diese das Störpotenzial eingrenzen bzw. Alternativen schaffen.
Warum soll ich z.B. einem guten Freund die Freundschaft kündigen, nur weil er plötzlich PLC nutzt bzw. nutzen muss, da er mangels Alternative darauf angewiesen ist? Wenn ich mit meinen Argumenten gegen PLC zu dem gehe, dann reicht ein Satz, um alles zu entkräften: "Nenne mir eine jetzt schon funktionierende Alternative und ich werde sofort wechslen." Ich denke, hier im Dresdener Raum wird allein schon duch die Preispolitik der DREWAG, die Nutzung von PLC nicht sonderlich attraktiv gemacht und ich denke, es werden einige PLC-Nutzer zu DSL wechseln, wenn das verfügbar ist. Dann wäre das Problem eh bald hinfällig, denn wenn immer mehr Nutzer abspringen wird das Ganze irgendwann unrentabel.
Aber der PLC-Nutzer sollte vielleicht auch mal versuchen, die Gegenseite zu verstehen. Die Funkamateure können mit PLC ihre geliebte Kurzwelle vergessen, so wie die PLC-Nutzer ohne PLC ihre breitbandige Internetverbindung. Wer einmal mit einfachster Technik Funk-Verbindung mit Leuten auf der anderen Seite der Erde hatte, weiss was den Funkamateuren so wichtig an ihrer Kurzwelle ist...
In vielen Bereichen gilt das Recht des Älteren: die Funkamateure waren eher da, als PLC und werden somit auch alles daran setzen, ihr Recht zu verteidigen. Ausserdem bezahlen die Funkamateure jedes Jahr einen nicht unerheblichen Betrag an Frequenznutzungsgebühr, auch für Frequenzen, die durch PLC nicht mehr nutzbar sind. Ist doch klar, dass die das Geld nicht so einfach aus dem Fenster werfen wollen. Wer bezahlt schon gern für etwas, was er dann nicht nutzen kann.
Einfach nur mal so meine Gedanken. Jetzt zerreisst mich einfach in der Luft, wenn Euch das nicht passt.
Gruss, Helge (DG0NF)

PS: Ja, ich bin Funkamateur, Nein, ich habe kein PLC ;)


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