DSL für Dresden

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 Betreff des Beitrags: Eigene Richtfunkstrecke
BeitragVerfasst: 14.11.2006, 12:02 
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Junior

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Hiho,

ich habe hier in einem Gebäude DSL und will nun einem Großvater Internet ins Haus funken, ohne dass dieser sich nochmal eine extra DSL-Verbindung zulegen muss.
Grundsätzlich kam mir die Idee einer Richtfunkverbindung, allerdings habe ich da absout keine Ahnung, was die technische Realisierung betrifft.
Die beiden Gebäude stehen 325m entfernt, adzwischen ein Gebäude, welches die Sichtverbindung versperrt (Bilder folgen demnächst).
Zuerst wäre die Frage, ob es sich überhaupt lohnt, mit 2,4Ghz-Technik anzufangen oder ob man gleich auf 5 Ghz aufbauen sollte. Als nächstes bräuchte ich dann ne Anleitung, wie man sowas praktisch einrichtet - am Besten eine, wo nicht allzu viele Vorkenntnisse (außer netzwerk allgemein) benötigt werden.. ;)
würde mich freuen, wenn mir jemand helfen könnte.. :)

wenn ich mal von normalem 2,4ghz ausgehe..:
nachdem was ich inzwichen so sleber herausgefunden habe wäre wohl das beste, wenn ich mir 2 wrt54gl oder so bei winner hole und mir die Software von dd-wrt.com irgendwie da draufspiele, dann als bridge konfigurieren und an die beiden stationen stellen - möglicherweise noch ne zusätzliceh antenne dran hängen.. ist das von der idee her schon mal in die richtige richtung? ;)

grüßle


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BeitragVerfasst: 14.11.2006, 17:51 
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Beiträge: 57
günstiger wäre es mit routing zu arbeiten. bridging ist in 802.11b/g nicht wirklich gut realisierbar. WDS ist die andere option. steht aber ein gebäude in der mitte wird es so oder so keine garantie auf stabilität geben.
2 WRT54GL reichen in jedem falle nicht aus. du wirst definitiv entsprechende richtantennen brauchen (patchantennen z.b.). die findest du z.b. auf www.wimo.de
empfehlen kann ich dir als geräte für dd-wrt auch die Buffalo WHR HP G54, diese haben noch nen kleinen empfangsverstärker was von vorteil ist


gruß,
der DD-WRT Author


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BeitragVerfasst: 15.11.2006, 13:11 
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Junior

Registriert: 28.08.2006, 00:49
Beiträge: 11
Irgendwo gab es so eine Diskussion schon einmal... und ohne daß ich weiß, wie es ist...
Aber da wurde angemerkt, daß das rechtlich schwierig sein könnte, das Internet so zu verteilen.
Erstens, ob der Internetanbieter Dir das Verteilen überhaupt erlaubt, und zweitens, ob Du über Grundstücksgrenzen hinweg solche "Telekommunikationsdienste" anbieten darfst.


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BeitragVerfasst: 15.11.2006, 13:37 
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Regular

Registriert: 25.10.2006, 01:02
Beiträge: 57
solange es privat und nicht kommerziell ist darf er das durchaus. gesetzlich gibt es da keine wirklichen einschränkungen. es gibt genügend freie hotspots wie freifunk oder auch nicht ganz so frei wie FON.
und selbst im kommerziellen bereich fällt er in dem umfang noch nicht unter das TKÜV


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BeitragVerfasst: 13.01.2007, 15:41 
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Regular-Anwärter

Registriert: 21.01.2006, 13:25
Beiträge: 21
Wohnort: Löbtau
Ohne Sichtverbindung kannst Du es komplett vergessen, nicht zu machen. Wir hatten mal eine Sichtverbindung über 200 m, (zwei Router im Bridge-Modus mit 12db D-Quad-Antennen) da hat schon der Ast eines Baumes extrem gestört wenn Wind war.

_________________
Schillingstr 4 01159 - KEIN DSL


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BeitragVerfasst: 14.01.2007, 11:48 
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Site Admin

Registriert: 01.12.2005, 19:25
Beiträge: 842
Wohnort: Dresden - Striesen
@krawum: Hier kann ich mich Sebastian anschließen. 300 m ohne Sicht sind nicht unmöglich, aber nicht ganz ohne. Kommt halt drauf an, wie ihr die Antennen positioniern könnt (Dach?), was (bzw. wieviel) so in der Fresnelzone rumsteht http://de.wikipedia.org/wiki/Fresnelzone und ob ihr eventuell eine stabile (!) Reflexion hinbekommt. Ich selbst funke über 802.11b über 130m auch durch ein Haus durch bzw. drumherum und habe eine, sagen wir "akzeptable" Verbinduing. Es käme sicher auf den Versuch an.
2,4 vs. 5 GHz: Hat beides Vor- und Nachteile. Bei 5 GHz hast Du zwar momentan weniger Leute die auf dem Band mit rumfunken, dafür aber eine stärkere Richtwirkung (kleinere Fresnelzone) und eine höhere Dämpfung bei Reflexionen.
@zwiebelschen: 200m sollte selbst mit Ast gehen, solange es kein halber Wald ist. Hat DU mal probiert, einen Router als AP und den anderen im Client-Modus zu betreiben?
@brainslayer: Sorry dass ich als Laie in Deinem Territorium wildere, ich hoffe mal dass ich zumindest nach populärwissenschaftlichen Maßstäben alles soweit richtig dargestellt habe ;-)


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