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Fachpresse: Licht und Schatten ...
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Autor:  bigalex [ 16.10.2007, 17:48 ]
Betreff des Beitrags:  Fachpresse: Licht und Schatten ...

... liegen erfahrungsgemäß dicht nebeneinander - zumindest in den heutigen Mitteilungen von heise.de: Während Gemeinden in ländlichen Gebieten noch immer einen grundlegenden Ausbau von Breitbandverbindungen anmahnen startet in München ein neues FTTB Angebot mit 100-MBit/s-Endkundenanschlüssen.

Autor:  MadCyborg [ 16.10.2007, 18:10 ]
Betreff des Beitrags: 

toll, in münchen mach sich also kein nen kopp, wenns darum geht neue kabel einzubuddeln...
aber mal erlich: was bringen einem 100mbit? schön und gut, aber gibt es heutzutage noch gegenseiten die es erlauben das auch auszunutzen? für vod und so zeugs ists natürlich klasse. und man könnte seinen backupserver relativ nervenschonend gaaaaaaanz weit weg stellen (in it-rechtsfreie inselstaaten?).

Autor:  bigalex [ 16.10.2007, 18:45 ]
Betreff des Beitrags: 

Du musst die 100 Mbit ja nicht dauerhaft auslasten. Aber als DFN-verwöhnter Informatiker weiss ich das schöne Gefühl zu schätzen wenn eine Skype-Konferenz mit 4 Leuten + Desktop-Sharing (ja, man kann damit durchaus produktiv arbeiten) nicht ruckelt und das Windows-Update einfach mal Woooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooosh macht.
(o.k. eher Woo oo oooo *klick* oooo *klick* ooo sh)

Autor:  hansböheim [ 18.10.2007, 12:32 ]
Betreff des Beitrags: 

Die Defizite bei der Breitbandverkabelung auf dem Lande sind derzeit auch Thema in der überregionalen Presse (Süddeutsche Zeitung). In etlichen bayerischen Gemeinden und Landkreisen werden Gemeindeverwaltungen und IHKs aktiv; in Geretsried hat die örtliche Wirtschaftsförderung - nach eigenem Bekunden mit großen Bauchschmerzen - der Telekom Geld zugeschossen, damit es mit DSL schneller geht. IHKs versuchen politisch Druck zu machen.

Bei uns liegt die Problemlage bekanntlich anders - aber ich werde das Gefühl nicht los, dass hier mehr Druck, auch seitens der lokalen Wirtschaft oder etwa der Hauseigentümer (Wohnungen ohne DSL sind halt schlechter vermietbar) was bewirken könnte.

Eine andere Alternative für uns könnte vielleicht sein, was ein paar Bürger im Hegensdorf bei Paderborn vorgemacht haben: DSL-Anschluss selber buddeln.

http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/448/138166/

Wer macht mit? ;-)

Autor:  Flora [ 19.10.2007, 14:15 ]
Betreff des Beitrags: 

@ hansböheim

Guck mal in die News bei kein-DSL.de. Kommunen kreuz und quer durchs Land haben der Telekom den Ausbau versüsst (damit überhaupt was passiert) oder sehen sich mit Forderungen konfrontiert. Aber auch anderen Anbietern wie wilhelm.tel für sein 100 Mbit-Netz (lange vor München) in Alveslohe wird Kohle für den Ausbau zur Verfügung gestellt. In letzterem Fall allerdings handelt es sich um Knete aus dem SH-Landeshaushalt zur Breitbandförderung. Denn die gibt es dort, anders als in den anderen 15 (okay, HH und HB brauchens nicht), 13 Ländern.

Die Aktivitäten in Bayern sind auffällig und hängen mit der Breitbandinitiative des Freistaates zusammen, die zwar (bislang*) kein Geld zur Verfügung stellt, aber mit Veranstaltungsreihen, kompetenten Ansprechpartnern, Anbieterkontakten und Breitbandpaten doch recht erfolgreich bei der Breitbanderschließung ist.

* Im kommenden Jahr wird es vom Bund und konfinanziert von den Ländern eine Breitbandförderung geben. Auch wenn damit nicht der Ausbau direkt bezahlt werden soll, sondern das gesamte Spektrum von der gezielten Information bis hin zur Bezuschussung von Ausbaumaßnahmen, bleibt die Gesamtsumme wenig spektakulär (nicht einmal 17 Mio. Euro, Bayernanteil rund 3 Mio. Euro). Allen voran der Städte- und Gemeindebund hat massive Kritik an der unzureichenden Finanzierung geübt. Bislang gibt es aber keine Anzeichen, dass mehr Kohle zur Verfügung gestellt wird.

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