DSL für Dresden
http://www.dslfuerdresden.de/phpbb/

Auch Telekom geht auf Dummfang
http://www.dslfuerdresden.de/phpbb/viewtopic.php?f=5&t=335
Seite 1 von 1

Autor:  Twonky [ 18.01.2007, 15:07 ]
Betreff des Beitrags:  Auch Telekom geht auf Dummfang

Es war kurz vor Weihnachten, als ein freundlicher Mensch von der Telekom bei mir anrief und mich fragte wieso ich so viel Geld für einen Schmalbandinternetanschluss ausgebe (Ich habe momentan einen ISDN-Anschluß und eine Surftime 60 bei der Telekom). Als ich ihn daraufhin aufklärte, dass mir das schon seit Jahren unklar ist und es aber keine Möglichkeit gibt diese Situation zu ändern, zumindest nicht von meiner Seite aus, meinte er, dass DSL bei uns jetzt verfügbar wäre. Daraufhin bat ich ihn das nochmal zu überprüfen. Also ruft der nette Herr am nächsten Tag wieder an und meint, er habe sich nochmal informiert und DSL ist nun wirklich verfügbar bei uns.
Also sage ich sofort zu und tausche meine Surftime gegen einen richtigen Internetanschluß. "Mitte Januar kommt dann die Hardware zu ihnen", so die nette Stimme aus dem Telefon.

Jetzt ist Mitte Januar, aber das einzige was kam war ein Brief mit der Mitteilung, dass DSL bei mir leider nicht verfügbar ist. (so wie es ja auch zu erwarten war)

Was mich wundert, ist, dass die Telekom jetzt auch schon solche unseriösen Zusagen macht. Das war mir bis jetzt nur von anderen Anbietern bekannt. Gut dass ich mir den Namen von dem "netten Herren" notiert habe. :evil:

Autor:  PeterW [ 19.01.2007, 16:17 ]
Betreff des Beitrags: 

Ich denke, man sollte den Herren hier mal der Allgemeinheit bekannt machen...

Am besten mit seiner T-Com Festnetz-Nummer ... :evil:

FRECHHEIT sowas !!!

Autor:  bigalex [ 20.01.2007, 11:47 ]
Betreff des Beitrags: 

Der Ärger ist verständlich, trotzdem bin ich nicht für die Wild-West-Lösung hier eine Art Dorfpranger inzurichten und eine Public-DSL-Offender-Datenbank zu führen. Das löst das Problem nicht und wir als Forenbetreiber bekommen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Ärger. Was meines Erachtens mehr bringt, ist sich mit einem gepfefferten Beschwerdenbrief an den TKom-Vertrieb zu wenden und bei geeigneten Zeitungsartikeln Leserbriefe abzusetzen. Das Hauptproblem liegt m. E. darin, dass der Vertrieb oft so strukturiert ist, dass er als eigenständige Einheit bestimmte "Planzahlen" erfüllen muss und das es keine Qualitätskontrolle gibt.

Autor:  Speckgürtel [ 20.01.2007, 12:08 ]
Betreff des Beitrags: 

Man kann ja der Telekom hier auch Notwehr unterstellen.

Ich hatte im November erst einen Vertreter von freenet vor der Tür stehen, der behauptete freenetKomplett wäre möglich. Die sich darauf eingelassen haben, warten bis heute auf die Realisierung und freenet arbeitet mit einer klaren Hinhaltetaktik.

Da ich von allen Seiten die schönen neuen Telekomschränke am Straßenrand auf mich zuwachsen sehe, habe ich den Eindruck, dass freenet schon einmal Verträge sichern will, bevor die Telekom ausgebaut hat.

In der ersten Januarwoche stand dann auch noch ein Vertreter der Telekom vor meiner Tür und erklärte DSL-1000 würde gehen. Bis jetzt habe ich davon aber auch noch nichts gemerkt, so dass ich denke, dass die Telekom jetzt auch schon mal vorab Verträge sichern will.

Autor:  Joerg [ 20.01.2007, 16:15 ]
Betreff des Beitrags: 

Als Dummenfang würde ich das sicher nicht bezeichnen, eher als Ausdruck von Hilflosigkeit und mangelnder Organisation. Deshalb finde ich den angeregten Pranger dafür auch Quatsch.

Eine ähnliche Aktion wie hier beschrieben gab es bei mir in 2005, da rief der GKV der Telekom bei mir an, warum ich nicht DSL nutzen würde, weil es ja mit Sicherheit gehen würde. Alle Einwände fruchteten nicht und so hatte ich es beantragt (mal wieder). Naja ein paar Tage später wurde mir dann vom gleichen Mitarbeiter erwartungsgemäß ziemlich kleinlaut bestätigt, dass es nicht geht.

Was die Notwehr gegenüber haltlosen Versprechen anderer Anbieter anbelangt, diese hätten sofort keine Substanz mehr, wenn in den Abfragedatenbanken der T, auf die sich teilweise auch die Mitbewerber stützen, klar und transparent drinstehen würde, wie der Status des Anschlusses ist, ob DSL nun definitiv möglich ist oder nicht (statt der Verklausulierung mit der manuellen Überprüfung) und falls nicht, wann das Gebiet realistisch ausgebaut werden kann.

Viele Grüße
Jörg

Autor:  Speckgürtel [ 20.01.2007, 16:47 ]
Betreff des Beitrags: 

Joerg hat geschrieben:
Was die Notwehr gegenüber haltlosen Versprechen anderer Anbieter anbelangt, diese hätten sofort keine Substanz mehr, wenn in den Abfragedatenbanken der T, auf die sich teilweise auch die Mitbewerber stützen, klar und transparent drinstehen würde, wie der Status des Anschlusses ist, ob DSL nun definitiv möglich ist oder nicht (statt der Verklausulierung mit der manuellen Überprüfung) und falls nicht, wann das Gebiet realistisch ausgebaut werden kann.


Antwort des Sender Jerewan:
Grundsätzlich ist das richtig, aber dann wäre es ja ganz leicht die wirkliche Anzahl der DSL-fähigen Anschlüsse bzw. die Anzahl der Glasfaseranschlüsse zu ermitteln.

Und das wird die Telekom niemals tun. Lieber gibt man im Sinne der Geheimhaltung Geld für sinnlose Kundengewinnungsaktionen aus. Vielleicht liegt es ja daran, dass die Telekom für ihre Glasfaserexperimente im Rahmen Aufbau Ost ausreichend EU-Fördermittel erhalten hat?

Autor:  Twonky [ 20.01.2007, 19:44 ]
Betreff des Beitrags: 

Ich hatte auch nicht vor hier irgendwelche Namen zu veröffentlichen. Aber ich werde mich natürlich bei der Telekom für die schlechte Beratung beschweren.

Was passiert eigentlich, wenn ich jetzt jedes mal wenn ich die Absage bekomme, wieder einen Anschluss beantrage? :twisted:

Autor:  Speckgürtel [ 20.01.2007, 19:56 ]
Betreff des Beitrags: 

Twonky hat geschrieben:
Was passiert eigentlich, wenn ich jetzt jedes mal wenn ich die Absage bekomme, wieder einen Anschluss beantrage? :twisted:


Ganz einfach. Dann wird der neue Antrag bearbeitet und es gibt erneut eine Absage. Das ist dann ABM für Telekommitarbeiter.

Autor:  papaarndt [ 28.01.2007, 21:50 ]
Betreff des Beitrags: 

Ich hatte auch ein solches Telefonat. Zwar sollte DSL in abgespeckter Form funktionieren aber wenigstens vorhanden sein.
Leider war das genau so eine Ente. :(

Autor:  namoh [ 29.01.2007, 16:23 ]
Betreff des Beitrags: 

Bei mir war auch so ein T-Com-Experte. Er hat mir mehrmals in Zusammenarbeit mit seinem Call-Center versichert, dass DSL 1000 bei mir in der R.-Renner-Str. anliegt.

Ich habe die unbeweisbare Vermutung, dass sowohl die Vertreter als auch die Auskunftsdatenbanken wissentlich im Unklaren über die Krisensituation bei uns im Unklaren gelassen werden, damit mit dem unbedarften Bürger ein Suf&Call-Tarif verkauft werden kann, den er ohne DSL ja nicht bestellen würde.

Autor:  Speckgürtel [ 29.01.2007, 20:44 ]
Betreff des Beitrags: 

namoh hat geschrieben:
Ich habe die unbeweisbare Vermutung, dass sowohl die Vertreter als auch die Auskunftsdatenbanken wissentlich im Unklaren über die Krisensituation bei uns im Unklaren gelassen werden, damit mit dem unbedarften Bürger ein Suf&Call-Tarif verkauft werden kann, den er ohne DSL ja nicht bestellen würde.


Ersteres dürfte wirklich Absicht sein, allerdings um die Zahl der Glasfaseranschlüsse weiter geheim halten zu können.

Den Verkauf von Call&Surf-Tarifen damit zu fördern halte ich allerdings nicht für das Ziel, zumal dies rechtlich zu dem Problem führen kann, dass die Telekom einen Auftrag für DSL angenommen hat, womit sie rein rechtlich zur Leistungserbringung verpflichtet wäre. Die Komplettpakete erweisen sich damit eigentlich für die Telekom als Problem, da man wirklich nur beides liefern oder den Auftrag ablehnen muss.

Autor:  namoh [ 29.01.2007, 21:28 ]
Betreff des Beitrags: 

Das ist nun aber genau die Frage für mich. Ist Surf&Call wirklich an einen DSL-Anschluss gebunden? Der T-Com Vertreter hat S&C könne ich ja auch behalten wenn DSL nicht funktioniert, wäre immer noch billiger als mein Tele2 durch die 120 Freiminuten...

Autor:  Speckgürtel [ 29.01.2007, 22:05 ]
Betreff des Beitrags: 

In der Leistungsbeschreibung steht doch beides, DSL und Telefon. Wenn dann DSL nicht geliefert wird, ist der zugesagte Leistungsumfang nicht erfüllt.

Wenn Du dich mit einer Teilleistung für den vollen vereinbarten Preis zufrieden gibst, ist das Deine Sache. Bist Du aber nicht einverstanden, so ist die Telekom zur Leistungserbringung verpflichtet, bzw. Du hast jederzeit das Recht vom Vertrag zurückzutreten. Evtl. bereits angefallene Installationskosten muss dann halt die Telekom tragen, da Du wegen nicht Erbringung der vereinbarten Leistung vom Vertrag zurücktrittst.

Seite 1 von 1 Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
https://www.phpbb.com/