DSL für Dresden
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Und es geht doch über Glasfaser (VDSL)
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Seite 4 von 4

Autor:  Buster [ 06.12.2006, 22:21 ]
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Quatsch. Dort wo VDSL ausgebaut wurde, hat die Telekom auch die Mehrheit. Es geht allein um die Kosten. Je näher der DSL-Umsetzer an den Kunden ran muss um so weniger Kunden werden auf die Hardware geschalten (Einzugsgebiet) und das macht die Kisten teuer.

Autor:  Speckgürtel [ 06.12.2006, 22:43 ]
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Mehrheit ist nicht gleich Monopol. Wer an Glasfaser hängt hat i.d.R. die Wahl zwischen Telekom und kein Festnetz. Bei den Mietpreisen für eine OPAL-TAL kein Wunder (bei ISDN teuerer als der Endkundenpreis!).

Autor:  htefs [ 07.12.2006, 09:53 ]
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Speckgürtel hat geschrieben:
Hoffnung besteht eher deswegen nicht, weil die Telekom in GF-Gebieten das Monopol schon hat, mit VDSL will sie es erst noch bekommen!


Hm. Wenn dem so ist, dann verstehe ich nicht, warum die T-Com auch in Dresden Glasfaser überbaut und VDSL-Bereit macht. Siehe Löbtau. Da ist man momentan fleissig am Kabel ziehen und graue Kästen aufbauen.
Wenn die T-Com in Glasfasergebeiten das Monopol schon hätte, dann würde sie das auch nicht überbauen. Dem ist aber nicht mehr so. Wer unbedingt Breitband braucht, der hat ja nun inzwischen mit WLAN, WiMax und UMTS genügend Alternativen.
Gruss, Helge

Autor:  TillS [ 07.12.2006, 12:36 ]
Betreff des Beitrags: 

aber sind die denn brauchbar?

bei mir am grünen zipfel:

umts: keine flat (außer eplus, die läuft aber sehr mies wegen ausgelasteter funkzelle bei nur 128kbit), sehr teuer

wlan: nix verfügbar

wimax: wohl ebenfalls außerhalb der reichweite


mit nem bezahlbaren (<50€) vdsl könnte die telekom allein auf unserer straße wohl 50 kunden oder mehr gewinnen

Autor:  Speckgürtel [ 07.12.2006, 16:52 ]
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htefs hat geschrieben:
Hm. Wenn dem so ist, dann verstehe ich nicht, warum die T-Com auch in Dresden Glasfaser überbaut und VDSL-Bereit macht. Siehe Löbtau. Da ist man momentan fleissig am Kabel ziehen und graue Kästen aufbauen.


Ich habe die Baustellen in Löbtau noch nicht gesehen. Aber wenn die grauen Kästen große dreitürige mit Lüftungsschlitzen im unteren Bereich sind, dann überbaut die Telekom Glasfaser mit Glasfaser und setzt Outdoor-DSLAM's. In Coswig und Radebeul wird auch teilweise diese Strategie verfolgt.
Ausgebaut wird offenbar immer dort, wo es sich abzeichnet, dass Alternativen in Form von WiMax, WLAN oder UMTS entstehen bzw. solche bereits entstanden sind. Also da, wo man Gefahr läuft sein Monopol zu verlieren.

@TillS:
Ob die Alternativen brauchbar sind, ist doch immer eine Frage des Vergleichs. Ein Volumentarif über UMTS ist immer noch günstiger und schneller als die ISDN-Verbindung. Das gilt für die anderen Alternativen ähnlich.

Autor:  TillS [ 07.12.2006, 17:09 ]
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bei isdn zahle ich je nach aktuellem angebot zwischen 0,01-0,15cent pro minute... da kommt umts bei weitem nicht ran; der speed ist zwar bei vielen anbietern schneller als isdn (eplus mal außen vor), durch die langsame reaktion surft es sich aber nicht wirklich schneller...

Autor:  Speckgürtel [ 07.12.2006, 17:48 ]
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Letztlich ist die Wahl eine Frage des Nutzungsverhaltens. Ich verwende seit über einem Jahr UMTS. Die Reaktionszeit ist vielleicht für Zocker ein Nachteil, beim Surfen überwiegt aber die höhere Geschwindigkeit. Bei 150-200 Onlinestunden im Monat komme ich dabei mit 2 GB Volumen für 32 € inkl. Grundgebühr gut hin. Abgesehen davon ist meine UMTS-Verbindung im letzten Jahr seltener ausgefallen als mein Festnetzanschluss im Jahr davor. Liegt allerdings wohl auch daran, dass die Telekom nach dem Hochwasser 2002 den abgesoffenen KVz nur notdürftig geflickt hat.
Aber, wie gesagt, dass muss jeder nach seinen persönlichen Nutzungsbedingungen entscheiden.

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