DSL für Dresden

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BeitragVerfasst: 20.05.2007, 21:29 
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Schmalbandatlas


Zuletzt geändert von Flora am 08.03.2009, 20:38, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 21.05.2007, 22:38 
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"Initiative gegen digitale Spaltung"


Zuletzt geändert von governet am 01.07.2007, 00:47, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 22.05.2007, 08:41 
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Moin!
Hier muss ich jetzt auch mal was loswerden:

governet hat geschrieben:
Audax hat geschrieben:
Zitat:
Man denke da nur an eGovernment, Informationsbeschaffung, Anforderungen durch die Schule, etc. Sicherlich mag dich dies nicht betreffen, aber andere, auf denen du deine Meinung projezierst ohne ein bischen nachzudenken

Momentan schreib ich meine Diplomarbeit und bin daher wohl recht gut "betroffen". Sind alles keine Sachen, die nicht auch mit einem ISDN-Zugang zu erledigen wären. Sicher weniger bequem aber problemlos möglich.

Ich glaube, wenn du es mit ISDN wirklich gemacht hättest, wärst du schnell an die Decke gesprungen. Vor allem hättest du dich wohl auf die Telefonrechnung am Ende des Monats gefreut. ;-) ISDN (welches in Einzelfällen auch nicht verfügbar ist) ist für "viele" Sachen noch geeignet, nur stellt sich die häufig fehlende bezahlbare Flat als Hindernis dar. Zudem dürfte ein Familienhaushalt auch noch ein anderes Licht auf ISDN werfen, da zumeist ja nicht nur einer ins Internet wollen wird. Außerdem rüsten die Seitenbetreiber immer mehr für Breitbandbesucher auf und nehmen sicherlich keine Rücksicht auf eine "Minderheit".

Schon allein manche Updates bringen einen schon zum verzweifeln. Ich freu mich jedes mal, wenn Updates über Clients gefahren werden müssen und dann kurz vor Schluß manchmal die Verbindung zum Server abbricht. Heißt dann, alles nochmal von vorne.


Wieso sollte es mit ISDN nicht gehen, dass mehrere Leute gleichzeitig ins Internet können? Schonmal was von "Router" gehört? Im einfachsten Fall ein alter Rechner mit FLI4L drauf, im speziellen Fall ein richtiger Server, der dann auch noch andere Aufgaben übernehmen kann. Ich sitze hier in einer Firma in Striesen, in der 5 Personen arbeiten und alle ab und zu mal ins Internet wollen. Evtl. auch gleichzeitig. Wir haben das Glück, eine Internet-Flatrate über envia-tel nutzen zu können, die mit 25€ im Monat gegenüber der T-Com-Flat mit 80€ wirklich sehr günstig ist. Aber uns als Firma hätten vielleicht die 80€ auch weniger gekratzt. Klar, preiswerter ist immer besser ;) Aber es wäre immernoch günstiger gewesen, als die T-Online-Rechnungen, die uns vor dem Wechsel zu envia-tel ins Haus geflattert sind. DSL geht mangels passenden Kupferleitungen nicht, Wimax geht (noch) nicht, Powerline lehnen wir aus ideologischen Gründen (Störungen des Kurzwellen-Empfanges) ab, UMTS war mal angedacht, aber nach meinem ersten Test mit Vodafone haben wir das erstmal abgelehnt und dann sollte ja auch bald Wimax kommen...
Jedenfalls hängen hier alle Rechner im Netzwerk und wenn mal jemand was aus dem Internet will, dann wählt der Server automatisch ein und wenn es mal etwas mehr wird, dann wird ein zweiter B-Kanal dazugeschaltet. Damit kann man leben. Dauert zwar alles etwas länger, aber weder Updates noch irgendwelche großen Dateien machen uns wirklich Sorgen. Mal davon ab, dass die meisten Programme, die sich ihre Updates aus dem Internet holen, ein intelligentes Download-Management besitzen, das die Updates nur bei "freier" Internetverbindung herunterlädt und auch bei Abbrüchen nicht nochmal von vorn anfängt.

Zu Hause hatte ich bis vor Kurzem über 10 Jahre lang ISDN. Davor hatte ich im Studentenwohnheim eine 2MBit-Standleitung zur Uni. Ich war also schon etwas verwöhnt ;) Anfangs hatte ich aber nur einen Computer. Später kam noch ein Notebook hinzu und damit dann auch ein FLI4L-Router. Auch das ging. Selbst aufwendige Internet-Recherchen haben mich in der Zeit nicht finanziell aufgefressen und das, obwohl ich zu Hause keine Flatrate hatte und mich nur über WebLCR oder Smartsurfer eingewählt habe, bzw. später meinen FLI4L-Router mit einer passenden LCR-Liste gefüttert hatte.

Wenn man nicht so komische Sachen wie Filesharing betreibt oder irgendwelche Videos herunterladen will, dann kann man mit ISDN auch leben. Klar, schneller ist schöner ;)

Einziges Problem waren in der ganzen Zeit die Leute, die, wie Du schon geschrieben hast, auf ihren Internet-Seiten davon ausgehen, dass jeder eine Breitband-Verbindung hat und die Webseiten mit Flash und bunten Bildchen vollpflastern. Glücklicherweise gibt es auf den Seiten, die für mich wirklich wichtig sind, entweder zusätzlich eine "Schmalband"-Version, die ohne diesen Firlefanz auskommt, oder die Seiten sind gleich entsprechend gestaltet.

Interessant wurde es, als meine Frau noch einmal anfing zu studieren und plötzlich irgendwelche Scripte aus dem Internet laden musste, die teilweise pro Vorlesung 40MB und größer waren. ABER sie hätte a) immer die Möglichkeit gehabt, sich in der Uni ins Computerkabinett zu setzen und ihren Kram dort herunterzuladen oder b) sich mit dem Notebook und WLAN irgendwo in Unigelände zu setzen und das auf dem Wege zu erledigen. Letzteres ist dann auch öfter passiert. Aber man musste sich halt bewegen und konnte nicht alles bequem vom Sofa aus erledigen.

Gut, inzwischen habe ich zu Hause DSL6000, womit sich das Problem eh gelöst hat.
In der Firma haben wir immer noch ISDN und das wird wohl auch noch ein paar Monate so bleiben, wenn sich die DBD nicht mal plötzlich extrem beeilt...

Was wollte ich jetzt damit sagen: Es geht auch mit ISDN. Man muss sich zwar etwas einschränken und etwas Geduld mitbringen, aber es geht.
Was mir aber bei der ganzen Sache am Meisten den Kragen platzen läßt ist die Tatsache, dass unsere Politiker irgendwelche Sachen beschliessen, ohne darüber nachzudenken. Beispiel: GEZ-Gebühr für internetfähige Computer. Hat schonmal jemand mit einem Computer über Modem/ISDN einen Stream von einem Online-Radio gehört? Über Video reden wir garnicht erst.

Gruss, Helge


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