DSL für Dresden
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FFTH-Pläne der Telekom für GF-Gebiete
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Seite 1 von 3

Autor:  mediengestalter [ 17.03.2010, 18:01 ]
Betreff des Beitrags:  FFTH-Pläne der Telekom für GF-Gebiete

Nachdem ich nun auch wohl endlich Anfang April meinen VDSL-Anschluss bekomme :D , lese ich gerade, dass die Telekom nun wohl doch endlich mal die Zeichen der Zeit erkannt hat :idea: und die GPON-Technologie in Zukunft für wirklich schnelles Internet nutzen will:

[...]
Obermann bekräftigte ferner den Plan, noch in diesem Jahr mit dem Bau von Glasfaseranschlüssen direkt bis zum Endkunden zu beginnen. Ein Pilotversuch mit Gigabit-Anschlüssen soll Ende 2010 in Dresden starten. Bis 2012 sollen bis zu zehn Prozent beziehungsweise bis zu vier Millionen Haushalte mit Glasfaser versorgt werden können. Das lässt sich die Telekom nach eigenen Angaben rund 10 Milliarden Euro kosten.[...]

Quelle: onlinekosten.de Newsmeldung "Neue Strategie - Telekom will Gigabit-Gesellschaft"
http://www.onlinekosten.de/news/artikel/38497/0/Neue-Strategie-Telekom-will-Gigabit-Gesellschaft

oder auch

http://www.golem.de/1003/73911.html

Autor:  EXP [ 17.03.2010, 18:44 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Pilotversuch mit Gigabit-Anschlüssen soll Ende 2010 in Dresd

mediengestalter hat geschrieben:
Nachdem ich nun auch wohl endlich Anfang April meinen VDSL-Anschluss bekomme :D , lese ich gerade, dass die Telekom nun wohl doch endlich mal die Zeichen der Zeit erkannt hat :idea: und die GPON-Technologie in Zukunft für wirklich schnelles Internet nutzen will:

[...]
Obermann bekräftigte ferner den Plan, noch in diesem Jahr mit dem Bau von Glasfaseranschlüssen direkt bis zum Endkunden zu beginnen. Ein Pilotversuch mit Gigabit-Anschlüssen soll Ende 2010 in Dresden starten. Bis 2012 sollen bis zu zehn Prozent beziehungsweise bis zu vier Millionen Haushalte mit Glasfaser versorgt werden können. Das lässt sich die Telekom nach eigenen Angaben rund 10 Milliarden Euro kosten.[...]

Quelle: onlinekosten.de Newsmeldung "Neue Strategie - Telekom will Gigabit-Gesellschaft"
http://www.onlinekosten.de/news/artikel/38497/0/Neue-Strategie-Telekom-will-Gigabit-Gesellschaft

oder auch

http://www.golem.de/1003/73911.html

Hätte eigentlich ein eigenes Team hier im Forum verdient. Bitte splitten!

Autor:  fflife [ 17.03.2010, 20:22 ]
Betreff des Beitrags:  Re: GPON in Striesen und Blasewitz

hehe Ende 2010.. also irgendwann 2013.. dann aber erstmal nur mit 0,5gbit... wäre trotzdem aus der steinzeit in die zukunft für striesen *g*

Autor:  NOHA [ 17.03.2010, 21:17 ]
Betreff des Beitrags:  Re: GPON in Striesen und Blasewitz

über den Zeitpunkt lässt sich diskutieren....
Die Aussage ist aber immer noch optimistischer als die Aussage von Herr Timpe auf der
Breitbandkonferenz.
viewtopic.php?f=20&t=850&p=13061&hilit=breitbandkonferenz#p13061
An alle DSL- Geschädigten: Haltet die "Ohren steif" und denkt optimistisch auch wenn es schwer fällt.

NOHA

Autor:  mediengestalter [ 18.03.2010, 22:18 ]
Betreff des Beitrags:  Re: GPON in Striesen und Blasewitz

Wenn ich nun schon so einen GPON-Kasten im Keller habe, komme ich also nicht mehr in den Genuss einer Glasfaser TAE? Kann man sich an irgendjemanden wenden, wenn man in Striesen in einem Einfamilienhaus wohnt und Interesse an einer Glasfaser TAE hat? Was für Kosten kommen denn dabei auf einen zu und was für Geschwindigkeiten sind denn da geplant?

Autor:  Hubi2007 [ 18.03.2010, 23:02 ]
Betreff des Beitrags:  Re: GPON in Striesen und Blasewitz

Das ein Einfamilienhaus einen GPON Kasten hat wage ich zubezweifeln denn genau dafür gibt es FTTH. Die Telekom baut nur Häuser mit FTTH aus die noch kein GPON haben.

Autor:  Stolle-Streeter [ 19.03.2010, 07:06 ]
Betreff des Beitrags:  Re: GPON in Striesen und Blasewitz

an Hubi:
Wird es FTTH auch im OPAL-Gebiet von Löbtau geben? Schließlich liegt hier die Glasfaser schon bis in den Keller.

Autor:  mediengestalter [ 19.03.2010, 09:17 ]
Betreff des Beitrags:  Re: GPON in Striesen und Blasewitz

Hubi2007 hat geschrieben:
Das ein Einfamilienhaus einen GPON Kasten hat wage ich zubezweifeln denn genau dafür gibt es FTTH. Die Telekom baut nur Häuser mit FTTH aus die noch kein GPON haben.


Das hast Du falsch verstanden, die eine Frage war, ob ich mit bereits im Keller existierendem GPON-Kasten später auch höhere Bandbreiten bekommen kann, wie eben z.B. ein Einfamilienhaus, das noch keinen Kasten im Keller hat und mit FTTH ausgerüstet würde...

Autor:  EXP [ 19.03.2010, 16:23 ]
Betreff des Beitrags:  Re: GPON in Striesen und Blasewitz

mediengestalter hat geschrieben:
Hubi2007 hat geschrieben:
Das ein Einfamilienhaus einen GPON Kasten hat wage ich zubezweifeln denn genau dafür gibt es FTTH. Die Telekom baut nur Häuser mit FTTH aus die noch kein GPON haben.


Das hast Du falsch verstanden, die eine Frage war, ob ich mit bereits im Keller existierendem GPON-Kasten später auch höhere Bandbreiten bekommen kann, wie eben z.B. ein Einfamilienhaus, das noch keinen Kasten im Keller hat und mit FTTH ausgerüstet würde...

Eigentlich jein. Ist es theoretisch nur das möglich was VDSL an Bandbreite bietet ...

Autor:  Hubi2007 [ 21.03.2010, 12:04 ]
Betreff des Beitrags:  Re: GPON in Striesen und Blasewitz

richtig also FTTH bietet einen max. Speed ohne Optische Splitter von 2,5 GBit, allerdings wird es eine Splittung auf 32 Kunden geben. Bei VDSL liegt das max. bei 200 MBit/s

Autor:  Bastelnator [ 22.03.2010, 22:57 ]
Betreff des Beitrags:  Re: GPON in Striesen und Blasewitz

Das bedeutet dann auch "nur" 50MBit für jeden einzelnen Anschluß?!
So bleibt VDSL theoretisch schneller...

Autor:  EXP [ 22.03.2010, 23:30 ]
Betreff des Beitrags:  Re: GPON in Striesen und Blasewitz

Bastelnator hat geschrieben:
Das bedeutet dann auch "nur" 50MBit für jeden einzelnen Anschluß?!
So bleibt VDSL theoretisch schneller...

200Mbit würden bei der aktuellen Technik die bereits im Betrieb ist funktionieren. Deinen letzten Satz kann ich nicht deuten ;)

Autor:  shit2000 [ 04.04.2010, 00:50 ]
Betreff des Beitrags:  Re: FFTH-Pläne der Telekom für GF-Gebiete

Hi,

können wir an dieser Stelle noch einmal klären wie die technische Seite des GPON-Netzes in Dresden denn genau aussieht?

Wir wissen ja schon, dass im Keller der ominöse Kasten ein DLSAM ist und so die Wohnungen im Haus über die gute alte Kupferleitung per ADSL/VDSL anbindet. (und dank der kurzen Kupferleitung im Haus sind auch immer volle 50Mbit per VDSL möglich)

Die Besonderheit des GPON an sich ist jedoch, dass eine Glasfaser optisch auf bis zu 32 Teilnehmer gesplittet wird. Der Splitter teilt eine Faser in bis zu 32 verschiedene Fasern auf. In Dresden müsste das heißen, dass jeder Keller, in dem ein DSLAM steht, über eine der 32 Fasern des Splitters angebunden ist.

An welcher Stelle findet diese Splittung jedoch statt? Im Kabelverzweiger auf der Straße?

Wo befindet sich dann das andere, aktive Ende der Faser, die OLT? Tatsächlich erst in der Vermittlungsstelle?

Was für eine Art Telefonnetz hat/hatten die beiden Stadtteile eigentlich vor dem GPON-Ausbau? Wurde die Glasfaser für das GPON-Netz nur zusätzlich ins Haus gelegt und ist das alte Hytas???-Netz nach wie vor im Betrieb?
Gibt es im Keller jetzt Splitter, die die Kupfer-TALs splitten, so das der Telefonanschluss weiter über das alte Telefonnetz läuft und der Rest an den DSLAM angeschlossen ist? (sehr schön illustriert finde ich das unter http://www.dsl-fuer-cuxhaven.de/content/view/96/66/, wo das Ausrüsten eines Hytas95 FTTC-Netzes mit Outdoor-DSLAMs beschrieben ist)

Zu guter Letzt noch eine Frage, die man bisher nie direkt beantwortet hat: Wenn es immer heißt, dass das GPON 2.5Gbit/s bietet, dann ist damit schon die Gesamtdatenrate über die max. 32 aufgespliteten Fasern gemeint, ja?
Sprich, wenn alle 32 DSLAMs, die per GPON an dem selbem optischen Splitter hängen, das GPON-Netz voll auslasten würden, dann bekäme jeder einzelne DSLAM maximal 80Mbit/s?

Autor:  EXP [ 04.04.2010, 05:53 ]
Betreff des Beitrags:  Re: FFTH-Pläne der Telekom für GF-Gebiete

shit2000 hat geschrieben:
Hi,

können wir an dieser Stelle noch einmal klären wie die technische Seite des GPON-Netzes in Dresden denn genau aussieht?

Wir wissen ja schon, dass im Keller der ominöse Kasten ein DLSAM ist und so die Wohnungen im Haus über die gute alte Kupferleitung per ADSL/VDSL anbindet. (und dank der kurzen Kupferleitung im Haus sind auch immer volle 50Mbit per VDSL möglich)

Die Besonderheit des GPON an sich ist jedoch, dass eine Glasfaser optisch auf bis zu 32 Teilnehmer gesplittet wird. Der Splitter teilt eine Faser in bis zu 32 verschiedene Fasern auf. In Dresden müsste das heißen, dass jeder Keller, in dem ein DSLAM steht, über eine der 32 Fasern des Splitters angebunden ist.

An welcher Stelle findet diese Splittung jedoch statt? Im Kabelverzweiger auf der Straße?

Wo befindet sich dann das andere, aktive Ende der Faser, die OLT? Tatsächlich erst in der Vermittlungsstelle?

Was für eine Art Telefonnetz hat/hatten die beiden Stadtteile eigentlich vor dem GPON-Ausbau? Wurde die Glasfaser für das GPON-Netz nur zusätzlich ins Haus gelegt und ist das alte Hytas???-Netz nach wie vor im Betrieb?
Gibt es im Keller jetzt Splitter, die die Kupfer-TALs splitten, so das der Telefonanschluss weiter über das alte Telefonnetz läuft und der Rest an den DSLAM angeschlossen ist? (sehr schön illustriert finde ich das unter http://www.dsl-fuer-cuxhaven.de/content/view/96/66/, wo das Ausrüsten eines Hytas95 FTTC-Netzes mit Outdoor-DSLAMs beschrieben ist)

Zu guter Letzt noch eine Frage, die man bisher nie direkt beantwortet hat: Wenn es immer heißt, dass das GPON 2.5Gbit/s bietet, dann ist damit schon die Gesamtdatenrate über die max. 32 aufgespliteten Fasern gemeint, ja?
Sprich, wenn alle 32 DSLAMs, die per GPON an dem selbem optischen Splitter hängen, das GPON-Netz voll auslasten würden, dann bekäme jeder einzelne DSLAM maximal 80Mbit/s?

Ok ich werde mal das beantworten was man auch in öffentlichen Dokumenten findet.

Das Splitting ist sehr flexibel. Bei GPON-FTTB wird im Kabelverzweiger gesplittet.

OLT könnte man Outdoor aufstellen aber Indoor halte ich für sinnvoller.

Hytas und GPON laufen über eine Faser ins Haus meines Wissens nach.

Korrekt die Kupfer-Doppeladern laufen über Splitter wo xDSL auf die Leitung kommt.

Die Berechnung mit den 80MBit stimmt soweit auch.

Autor:  bigalex [ 07.04.2010, 01:20 ]
Betreff des Beitrags:  Re: FFTH-Pläne der Telekom für GF-Gebiete

shit2000 hat geschrieben:
können wir an dieser Stelle noch einmal klären wie die technische Seite des GPON-Netzes in Dresden denn genau aussieht?
Zum Nachlesen hier, sicher auch in der SLUB vorhanden:
Ahlers, Ernst: Extrabreit. Internet rasant per Glasfaser. c't 03/2009, S. 80
http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2009/3/80_kiosk

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