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Telekomiker
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Autor:  Treti [ 09.08.2009, 16:00 ]
Betreff des Beitrags:  Telekomiker

Fuer mich kann ich nur den logischen Schluss ziehen, die Telekomiker nicht mit einem Vertragsabschluss zu belohnen. Weihnachten ist schon vorbei und die Vorfreude auf einen DSL Anschluss ist mir vergangen. Nach wie vor gibt es nur eine Firma die mit ihrem Wimax Anschluss einen "grossflaechigen" Breitbandanschluss zur Verfuegung stellt. Auch wenn das Breit nicht wirklich Breit ist und die Probleme bekannt sind. Fuer das normale surfen reicht es jedoch allemal.

Autor:  EXP [ 09.08.2009, 18:39 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Telekomiker

Wieder mal ein sehr objektiver und erquickender Hassthread oder was soll das hier?

Die Telekom ist ein wirtschaftlich kalkulierendes Unternehmen kein Samariterverein. Was erwartest du? Auf einen DSL Anschluss hast du kein Rechtsanspruch. Wenn es die Telekom nicht nötig hat oder es schafft bei solch einem Pilotprojekt Termine einzuhalten ist es ihr Problem und nicht deins. :roll:

Autor:  volleyballer [ 09.08.2009, 20:07 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Telekomiker

Na dann herzlichen Glückwunsch zu Deinem Entschluß. Das ist schon okay, dann werden unsere Anschlüsse vielleicht eher in Betrieb genommen :wink:
Übrigens: für die ITU ist ein Dienst oder ein System dann breitbandig, wenn die Datenübertragungsrate über 2048 kbit/s hinausgeht. Daher zählt MAXXonair nicht zu den Breitbandanbietern, denn solch eine Datenrate hatte ich in den fast drei Jahren höchstens an zwei oder drei Tagen. Und nein, es reicht eben nicht zum normalen Surfen. Ich habe heute einen neuen Teiber für die Grafikkarte herunterladen wollen: es hat eine Ewigkeit gedauert, brach ständig ab und in der Zeit war an surfen natürlich nicht zu denken. Aktuell öffnet sich nocht nichteinmal die Seite mit dem Speedtest. So gesehen sind die knapp 20 € hinausgeworfenes Geld, da ich meine als Backup-Lösung gedachte UMTS-Verbindung häufiger nutze, als dieses MAXXoffair. Dann warte ich doch lieber noch paar Wochen/Monate und habe dann aber was verwendbares und nicht diese Bastellösung made in Heidelberg.

Autor:  rproft [ 10.08.2009, 08:09 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Telekomiker

Hallo "Treti",

es ist schon ziemlich komisch, dass du dich am 4. August hier im Forum registriert hast und dein erster Beitrag am 7. August gleich ein ziemlich unkonstruktiver ist. Ohne auf Details einzugehen "beschimpfst" du die Telekom und deren Mitarbeiter. Wir haben hier im Forum mind. zwei von ihnen, die sich sehr viel Mühe geben, alle Fragen (meist doppelt und dreifach) zu beantworten und sind froh, dass wir sie haben.

Klar, wir alle wissen, dass nicht immer alles super glatt läuft, vorallem bei Großkonzernen. Doch letztlich muss jeder für sich entscheiden, welchen Anbieter er warum den Vorzug gibt.

Bitte halte dich mit Beschimpfungen etwas zurück, vorallem ohne Angabe von konkreten und beweisbaren Gründen.

Ronny

Autor:  moppi [ 10.08.2009, 10:40 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Telekomiker

Ich bin auch der Meinung, dass man die Telekom jetzt nicht verteufeln sollte.
Klar ist die Informationspolitik suboptimal, man hätte den Starttermin halt später terminieren sollen.
Nur freue ich mich, dass überhaupt eine Firma Geld in die Hand nimmt und in Strießen investiert. Warum haben das denn die anderen Anbieter (KD und Konsorten) nicht oder nur sehr zögerlich gemacht?
Bei allem Ärger sollte man dies bedenken. Außerdem ist die TCom ja auch nicht verpflichtet hier irgendetwas auszubauen....

Autor:  Treti [ 10.08.2009, 11:56 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Telekomiker

Ich habe hier niemanden beleideigt, vor allem nicht die beiden Telekommitarbeiter die sich wirklich sehr sehr viel Muehe geben. Von den beiden kann ich nur Hubi zuordnen. Natuerlich stimmt es, dass ich mich erst vor kurzem angemeldet habe, aber dies sagt nichts darueber aus, dass ich das Forum seit langem mitlese. Mir ist es einfach unverstaendlich warum eine ehemals staatliches Unternehmen, dass fuer den Opal Ausbau hier auch noch Geld bekommen hat, die Leute so lange haengen laesst. Der Entschluss der Telekom das Gebiet hier nun doch anzuschliessen, ist natuerlich erfreulich, aber ist es zuviel erwartet den Leuten nicht staendig fiktive Termine zu nennen? Der Wimax Anschluss ist natuerlich nicht optiomal, auch wenn ich die versprochenen 2Mbit nur an sonnigen und am besten Wintertagen ohne Blattgruen erreiche, aber eine zusammebastelte Loesung die bei mir doch recht ok laeuft ist besser als ISDN auf zwei Kanaelen. Ich habe ebenfalls einen UMTS Stick, den ich Gott sei Dank nur unterwegs nutzen muss. Natuerlich ist die Tcom rechtlich verpflichtet auch nur irgendwas hier zu tun, auch wenn sie staatliches Foerdergeld fuer solche Zwecke bekommen. Man sollte jedoch nicht ausser Acht lassen, dass es sicherlich eine moralische Verpflichtung gibt. Die Tcom ist nicht immer ein privates Unternehmen gewesen.

Autor:  Hubi2007 [ 10.08.2009, 12:57 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Telekomiker

@ Treti

Die Telekom finanziert den Ausbau in Dresden Strießen aus eigener Hand, es gibt dafür keine Bezuschussung von irgend wem. Desweiteren ist die Telekom nicht verpflichtet einen DSL Anschluss zur Verfügung zu stellen. Sondern die Telekom muss einen Versorgungsauftrag für die Telefonie erfüllen und dies tut sie auch.

Das Gebiet Strießen wird ausgebaut weil es zum jetzigen Zeitpunkt Techniken gibt die wesentlich günstiger und Effizienter arbeiten als Techniken die vor 3 Jahren auf dem Markt waren. Deshalb investiert die Telekom in Strießen einen hohen 2 Stelligen Mio. Betrag.

Die Telekom investiert in Dtl. im Jahr rund 500 Mio. € aus privater Hand in die Infrastruktur. Davon sind ca. 220 Mio € rein nur für die Erschließung weißer Flecken vorgesehen. Das die Telekom Kooperationen mit dem Staat oder Gemeinden eigeht ist vollkommen richtig denn die Telekom kann nicht alles selber bezahlen, und die Kunden wollen in der heutigen Zeit auch nichts ausgeben. Also muss in manchen Gebieten kooperiert werden

Autor:  Treti [ 10.08.2009, 13:22 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Telekomiker

Vielen Dank fuer deinen Kommentar Hubi! Ja die Tcom handelt selbstaendig und investiert eigenes Geld. Bitte vergiss aber nicht dass 1990 50 Milliarden Mark fuer den Internetausbau in Ostdeutschland vereinbart wurden. Die Telekom ist seit 1995 privatisiert. Natuerlich waren auch andere Firmen beteiligt die von all dem nichts mehr wissen moechten. Daher schreibe ich von moralischer verpflichtung. Es sind jetzt beinahe 20 Jahre! vergangen. Mein chinesischer Kollege sagte mir neulich, dass er in zu Hause ueberhaupt kein Internet beantragen muss. Die Dosen sind ueberall gelegt. Natuerlich kommt einfach der Frust bei mir hoch. Es ist auch nicht wichtig. Was zaehlt ist heute. Ich wuensche mir einfach mehr Transparenz und mehr Kundenkontakt seitens der Telekom. Bitte verstehe das richtig, deine Taetigkeit in diesem Forum und im Hintergrund wird von allen hoch geschaetzt.

Autor:  Excavated [ 10.08.2009, 14:08 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Telekomiker

Treti hat geschrieben:
(...) Bitte vergiss aber nicht dass 1990 50 Milliarden Mark fuer den Internetausbau in Ostdeutschland vereinbart wurden. (...)


Höre ich jetzt das erste Mal. Soweit ich das weiß, ist der Ausbau der Telekommunikation-Infrastruktur vereinbart wurde, was damals bedeutete, dass Telefonanschlüsse in jedes Haus und jede Wohnung gelegt werden sollten bzw. wurden. Das entspricht auch der Pflicht der Telekom nach gültigem Recht. Dass ein Ausbau von Internetverbindungen vereinbart wurde ist mir neu, oder irre ich mich da (@Hubi)?

Das Glasfaser gelegt wurde hängt damit zusammen, dass damals die aktuellste und schnellste Technik ISDN war und dieses bei Glasfaser ideal genutzt werden kann. DSL war Anfang der 90er-Jahre noch Zukunftsmusik. Dementsprechend hat man auch nicht auf diese Architektur geplant. Und eine Glaskugel oder hellseherische Fähigkeiten nutzen die Planer bei der Telekom auch nicht (ich kann mich auch irren Hubi *gg*).

Autor:  Treti [ 10.08.2009, 14:17 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Telekomiker

Richtig es wurde in dier modernisierung der Telefoninfrastruktur in den neuen Bundesländern investiert. Die Uberlegung war sofort auf die zukunftsweisende Glasfasertechnik zu setzen, allerdings nicht nur um das Telefonieren zu ermoeglichen. Als 1999 die ersten DSL leitungen auf Kupfer freigeschalten wurden, sind alle Planungen in Ostdeutschland ueber OPAL zu gehen in den Brunnen gefallen. Die alte Technik ist aufgrund der letzen Meile halt billiger.

Autor:  Buster [ 10.08.2009, 19:47 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Telekomiker

Klar, es war doch wirtschaftlicher sich die Kupferkabel (teilweise noch aus Kaisers Zeiten) ein drittes Mal vom Kunden bezahlen zu lassen statt wirklich in neue Technik zu investieren.

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