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GPON-Ausbau Stromkosten
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Autor:  ash [ 03.08.2009, 11:07 ]
Betreff des Beitrags:  GPON-Ausbau Stromkosten

Der GPON-Ausbau ist zwar eine tolle Sache für die Leute, die schnelles Internet brauchen, aber das größte Problem sind die Stromkosten.

Bisher war es so, dass die Telekom nur dann einen eigenen Zähler gesetzt hat und die Stromkosten übernimmt, wenn am dem entsprechenden GPON-Anschlusskasten mehrere Häuser (Eigentümer) angeschlossen werden. Hier war nämlich die Frage, welches Haus bzw. welcher Eigentümer soll die Stromkosten bezahlen?

Sofern aber nur ein Haus am entsprechenden GPON-Kasten angeschlossen werden soll, dann sperrt sich die Telekom zur Frage der Übernahme der Stromkosten. Sie sagt dann gnadenlos, dass sie dann kein VDSL ausbaut. Hiermit sollen die Eigentümer unter Druck gesetzt werden.

Bei geschätzten Stromkosten von 150..200 Euro/Jahr/Anschlusskasten stellt sich die Frage, wer soll die bezahlen? Mietrechtlich ist das ein großes Problem:
- Die einen Mieter haben kein VDSL und fragen sich berechtigt, warum sie dafür bezahlen sollen.
- Die anderen Mieter, die VDSL haben, zahlen ja bereits für den DSL-Anschluss.
- Der Eigentümer könnte zur Aufwertung seines Hauses die Kosten übernehmen.
Jetzt müsste ein Unterzähler zum Stromzähler des Hauslichtes gesetzt werden, damit die Stromkosten für den GPON zweifelsfrei festgestellt werden können. Aber auch die Kosten für einen Unterzähler will die Telekom nicht tragen.

Es gibt in Deutschland eine extrem einseitig mieterfreundliche Rechtssprechung. Deshalb muss sich jeder Eigentümer/Vermieter zuvor genau überlegen, welche Konsequenzen das haben kann, von Einsprüchen zur Betriebskostenabrechnung bis zur Auseinadersetzung vor Gericht.

In Zukunft soll aber der alte Hausanschlusskasten für das Telefon auch wegfallen. Das Telefon soll dann mit über den GPON angeschlossen werden, so dass dann vermutlich noch mehr Strom benötigt wird. Neuer Streit ist vorprogrammiert.

Wie es in der Angelegenheit weiter geht, steht in den Sternen. Es kann sein:
- dass die Telekom feststellt: Die GPON-Technologie ist zu teuer und dann war es das. Die VDSL haben – schön, die anderen haben Pech,
- dass zum Jahresende 2009 dieser Pilotausbau endet,
- dass die Telekom zukünftig vielleicht doch die Stromkosten übernimmt. Was wäre dann aber mit den Häusern, wo die Stromkosten schon von den Hauseigentümern bezahlt werden? Müssten die Eigentümer diese Kosten dann bis in alle Ewigkeit tragen?

Die Hausverwaltungen haben überwiegend der Telekom generell die Genehmigung (Gestattung) zum Ausbau erteilt, nicht aber bei kostenloser Stromentnahme.

Nicht nachzuvollziehen ist dennoch die Politik der Telekom, d.h. die Ungleichbehandlung, warum bei Mehrhaus-GPON-Anlagen die Stromkosten übernommen werden und bei Einhaus-GPON-Anlagen nicht. Dazu ist anzumerken, dass die Größe der Häuser bisher nicht entscheidend war.

Autor:  schlenn [ 03.08.2009, 14:23 ]
Betreff des Beitrags:  Re: GPON-Ausbau Stromkosten

Das ist doch hier nun schon alles bis zur Unendlichkeit durchgekaut worden.

Warum denn nun noch ein Thread zu dem Thema?

Autor:  bigalex [ 03.08.2009, 22:04 ]
Betreff des Beitrags:  Re: GPON-Ausbau Stromkosten

Meine Meinung zu dem Themaist immer noch die gleiche. :roll: Aber wir können gerne noch eine weitere Runde in diesem Extra-Thread drehen.

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