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GPON in Striesen und Blasewitz
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Seite 7 von 74

Autor:  rproft [ 19.11.2008, 16:19 ]
Betreff des Beitrags: 

Hubi2007 hat geschrieben:
Es ist hier die Rede von 18 Euro im Jahr und nicht im Monat
Habe ich schon verstanden ...
rproft hat geschrieben:
wird jetzt mit ca. 18 € p.a. belastet!?!?
per anno = pro Jahr

Ich freue mich natürlich trotzdem, dass in Striesen und Blasewitz etwas passiert !!!

Autor:  ChrisLee [ 19.11.2008, 16:25 ]
Betreff des Beitrags: 

Um jetzt nochmal ganz klar zu fragen:

Der Stromkunde für den Extra-Stromzähler ist die DTAG und zahlt auch den Strom. Dann wird der Verbrauch von "ganz Striesen" auf alle angeschlossenen bzw. anschlussfähigen Haushalte aufgeteilt. Da kommen dann ca. 18 EUR (pro Jahr) raus. Es spielt also keine Rolle wie viele Mietparteien im Haus wohnen - Es ist immer der gleiche Betrag für alle?

Autor:  Hubi2007 [ 19.11.2008, 16:30 ]
Betreff des Beitrags: 

Also jeder Kunde zahlt ca. 18 Euro an Strom, dies wird dann anhand der Kunden die in dem Haus auf der Technik liegen in Rechnung gestellt. Das heißt ein Wohnblock 10 Kunden nutzen dort GPON also werden dem Vermieter dafür 180 Euro in Rechnung gestellt. Diese wird er dann als alg. Stromverbrauch in der NKA auflisten.

Demzufolge werden die Stromkosten günstiger je mehr Kunden diese Technik nutzen.

Autor:  ChrisLee [ 19.11.2008, 16:37 ]
Betreff des Beitrags: 

Hubi2007 hat geschrieben:
...ein Wohnblock 10 Kunden nutzen dort GPON also werden dem Vermieter dafür 180 Euro in Rechnung gestellt...

Demzufolge werden die Stromkosten günstiger je mehr Kunden diese Technik nutzen.


Ich weiß, ich bin nervig. Aber ich habe immer noch ein Verständnisproblem!

1 Kunde im Haus * 18 EUR = 18 EUR
10 Kunden im Haus * 18 EUR = 180 EUR
100 Kunden im Haus * 18 EUR = 1800 EUR

Wo wird da was billiger??? Oder meinst du mit mehr Kunden, alle in Striesen die diese Technik überhaupt nutzen???

Bitte seht mir meine dummen Fragen nach, aber ich möchte nicht im Nachhinein mit Stromkosten erschlagen werden, da ich eben in einem 2-Familienhaus wohne. Klar bin ich auch froh, dass sich hier was tut!!!!

Autor:  Hubi2007 [ 19.11.2008, 16:44 ]
Betreff des Beitrags: 

wenn mehr Kunden die Technik nutzen sinkt der Strompreis je Kunde das heißt es kann sein dann sinds pro Kunde nur noch 14 Euro. Weil es wird immer der durschnittliche Strompreis gerechnet je Kunde.

Gruß

Autor:  ChrisLee [ 19.11.2008, 16:47 ]
Betreff des Beitrags: 

@Hubi2007: Danke dir, ich glaube nun habe ich es gerafft!

Autor:  rproft [ 19.11.2008, 16:58 ]
Betreff des Beitrags: 

Hubi2007 hat geschrieben:
Also jeder Kunde zahlt ca. 18 Euro an Strom, dies wird dann anhand der Kunden die in dem Haus auf der Technik liegen in Rechnung gestellt. Das heißt ein Wohnblock 10 Kunden nutzen dort GPON also werden dem Vermieter dafür 180 Euro in Rechnung gestellt. Diese wird er dann als alg. Stromverbrauch in der NKA auflisten.

Okay, dies würde bedeuten, dass die 70-jährige GPON-lose Omi keine Stromkosten in Rechnung gestellt bekommt, wenn der Vermieter die Verteilung der beispielhaften 180 Euro auf die 10 GPON-Kunden korrekt in den Betriebskostenabrechnungen verteilt. Der Vermieter muss also wissen, wer GPON-Kunde ist, vlt. sogar von wann bis wann, um zeitanteilig zu rechnen.

Letztlich sind im Endpreis für den GPON-Anschluss für jeden Kunden dann wieder die ca. 18 Euro Stromkosten im Jahr enthalten, was im Monat ja auch nur ca. 1,50 € sind.

Autor:  ChrisLee [ 19.11.2008, 17:24 ]
Betreff des Beitrags: 

rproft hat geschrieben:
Der Vermieter muss also wissen, wer GPON-Kunde ist, vlt. sogar von wann bis wann, um zeitanteilig zu rechnen.


Letztendlich läuft es bestimmt darauf hinaus, dass die Telekomstromkosten auf alle Mieter umgelegt werden! Anders ist das ja gar nicht machbar. Nun werden Kosten für bspw. 3 Kunden dem Vermieter berechnet, obwohl 10 Mietparteien da sind. Oder 9 Kunden bei 7 Mietparteien... Da gibt es am Ende doch wieder Unterschiede.

Da ist immer noch die Frage offen, wie ist es momentan mit den Telefonkästen im Keller, die werden doch auch sicher jetzt schon Strom brauchen.

Hoffentlich werden die Eigentümer richtig aufgeklärt, wie es sich mit den Kosten verhält...! Am Ende verweigern die wegen Unklarheiten den Stromanschluss und nix GPON für den Mieter!

Autor:  Hubi2007 [ 19.11.2008, 17:59 ]
Betreff des Beitrags: 

So ist es, es gibt Vermieter die wollen nicht das so eine Kiste in den Keller kommt. Deshalb soll sich ja jeder intressent eintragen in diese Datenbank.

Gruß

Autor:  tjugi [ 19.11.2008, 21:50 ]
Betreff des Beitrags: 

Guten Abend,

Hubi2007 hat geschrieben:
So ist es, es gibt Vermieter die wollen nicht das so eine Kiste in den Keller kommt.


Werden die Interessenten aus dem betroffenen Haus denn in so einem Fall darüber informiert, das der Vermieter keine Installation von GPON wünscht? Als Mieter kann man den Vermieter vielleicht eher umstimmen, sprich: mit Kündigung drohen.

Ich sehe die Lösung mit der extra Stromversorgung als eine Achillesferse von GPON an. Wie Hubi2007 schrieb, kann sich nicht jeder Vermieter damit anfreunden. Hier sollte nach Lösungen gesucht werden, die Technik "von der Strasse" zu versorgen.

Tjugi

Autor:  Hubi2007 [ 20.11.2008, 00:59 ]
Betreff des Beitrags: 

Stießen ist ein Stadtteil in dem eine Infrastruktur aufgebaut ist die man in Deutschland in dieser Dimension kein zweites mal findet.

Und die Technik auf die Straße setzen kostet Geld da man dann wieder Kupferkabel legen muss dafür sinken aber die Stromkosten, wenn die Telekom die Stromkosten voll trägt wird das Projekt unwirtschaftlich was es in meinen Augen sowieso schon ist.

Wie man es macht man macht es keinem Recht, ich denke schon das die Telekom den Kunden das sagen wird wenn der Vermieter nicht will.

Autor:  ChrisLee [ 21.11.2008, 10:10 ]
Betreff des Beitrags: 

Hubi2007 hat geschrieben:
...Und die Technik auf die Straße setzen kostet Geld ....


Ich denke tjugi meint nur die Stromversorgung "von der Strasse". Ich habe schon 2x gefragt, nun frage ich ein 3tes Mal: @Hubi2007: Wo kommt der Strom für die jetzigen Kästen (ONUs oder wie die Dinger heißen) her??? Wäre doch interessant zu wissen. Werden die von der Telekom direkt versorgt? Muß ja wohl, denn sonst wäre ja schon ein Zähler da, der mit genutzt werden könnte.

Gruß

Autor:  cschlenker [ 21.11.2008, 15:23 ]
Betreff des Beitrags:  Stromkosten

Der Techniker sagte mir, die Installateure haben die Anweisung, wo irgend möglich, einen separaten Zähler zu setzen. Wo das absolut nicht geht, wird auf den Hauslichtzähler geklemmt.

Es liegt laut Techniker die Vermutung nahe, dass die zusätzlich entstehnenden Kosten NUR AUF DSL-NUTZER oder auf die Telekom umgelegt werden, keinesfalls auf das ganze Haus. Deshalb der zusätzliche Zähler- wo geht.

Autor:  tjugi [ 21.11.2008, 23:46 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Stromkosten

Guten Abend,

cschlenker hat geschrieben:
Es liegt laut Techniker die Vermutung nahe, dass die zusätzlich entstehnenden Kosten NUR AUF DSL-NUTZER oder auf die Telekom umgelegt werden, keinesfalls auf das ganze Haus. Deshalb der zusätzliche Zähler- wo geht.


Das mit der Umlegung der Nebenkosten auf NUR DSL-NUTZER halte ich für eine gewagte Geschichte: Damit das funktioniert muss die Hausverwaltung:
    1. Die DSL-Nutzer von der Telekom gemeldet bekommen, einschließlich der taggenauen An-/Abmeldung des DSL-Anschlusses
    2. Dafür einen extra Posten in der Nebenkostenabrechnung aufführen und abrechnen

Den ersten Punkt halte ich vom Datenschutz her bedenklich - die Hausverwaltung hat nicht zu interessieren wer wann einen DSL-Anschluss hat oder nicht. Der zweite Punkt mag für große Hausverwaltungen funktionieren, ob kleinere Verwaltungen/private Vermieter das immer sauber abrechnen, da hab ich so meine Zweifel. Und gerade bei Nebenkostenabrechnungen sind ja Mieter manchmal sehr streitlustig....

Die sauberste Lösung wäre - sofern der Telekom der Strom vom Hauseigentümer in Rechnung gestellt wird - die Berücksichtigung der Kosten bei der Kalkulation des End-Produktes DSL-Anschluss. Beim FTTN/FTTC - Ausbau zahlt der DSL-Nutzer ja auch keine Extra-Stromkosten für die Outdoor-DSLAM's.

Tjugi

Autor:  schlenn [ 22.11.2008, 09:27 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Stromkosten

tjugi hat geschrieben:
Die sauberste Lösung wäre - sofern der Telekom der Strom vom Hauseigentümer in Rechnung gestellt wird - die Berücksichtigung der Kosten bei der Kalkulation des End-Produktes DSL-Anschluss. Beim FTTN/FTTC - Ausbau zahlt der DSL-Nutzer ja auch keine Extra-Stromkosten für die Outdoor-DSLAM's.


Das funktioniert auch nicht wirklich, da sich der Preis ja je nach angeschlossenen Nutzern ändert. D. h. dein DSL-Preis würde sich ständig ändern. Da die Telekom das GPON-Netz auch für Mitbewerber öffnet (öffnen muss), funktioniert das Ganze schon nicht mehr.

Ich denke, dass die Kosten auf alle Mieter umgelegt werden. Zum einen ist die Abrechnung ansonsten unmöglich (wie Du schon geschrieben hast), zum anderen wird soetwas ja z. B. mit den Fahrstuhlkosten heute auch schon gemacht.

Da ist es auch egal, ob Du den nutzt oder nicht - du bezahlst für den Fahrstuhl als Gemeinschaftseinrichtung einfach mit. Im Mieter-Sonderheft der Stiftung Warentest stand mal, dass ein Mieter, der im Erdgeschoss wohnt und den Fahrstuhl damit nie nutzt, dagegen geklagt hat. Er hat verloren, weil der Fahrstuhl eine Gemeinschaftseinrichtung sei und dafür alle Mieter zu zahlen haben.

Und so wird es mit den Stromkosten für GPON auch sein - und mit großer Wahrscheinlichkeit wird das auch rechtens sein.

Da einige Vermieter wahrscheinlich ersteinmal Einsprüche und eventuell sogar Rechtsstreitigkeiten wegen des GPON-Kastens fürchten, werden einige wohl ablehnen die Technik zu installieren.

Aber eines darf man nicht vergessen: Heutzutage ist ein möglicher DSL-Anschluss in einer Wohnung ein echtes Verkaufsargument! Das habe ich bei meiner Wohnungssuche hier immer wieder erlebt. Die Makler haben meist explizit darauf hingewiesen, wenn es möglich ist!

Und seien wir doch mal ehrlich: An die etwas höheren Stromkosten in der Nebenkostenabrechnung neben Licht für Treppenhaus, Hausmeister, Fahrstuhl, Müllabfuhr, Heizung für Wäschekeller, ... denkt doch in ein paar Jahren/Monaten sowieso keiner mehr.

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