DSL für Dresden
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Autor:  hasienda [ 26.12.2007, 22:41 ]
Betreff des Beitrags:  CPE-cross-reading

digitalM hat geschrieben:
[...]Wenn ich jetzt die IP-Adresse im Bereich der Subnetzmaske ändere bekomme ich auch die Daten der anderen ()3 Habe ich mal spaßeshalber probiert . Sind alles andere MAC-Adressen und HW-Revisionen. Auch die Empfangspegel sind mal interessant, da gibt es tatsächlich einen der nur mit -90dBm auskommen mus (SNR 7.5dBm). Naja ich glaube ich sollte aber lieber nur meine Daten auslesen.
Das denke ich auch. :) Ich gebe aber gern zu, daß mir so ein Versuch auch schon in den Sinn gekommen ist. Du warst aber definitiv schneller. Danke.
digitalM hat geschrieben:
Das alles funktioniert aber nur wenn ich im Netz 89.196.0.0 bin im Netz 89.197.0.0 geht es nicht.
Interessant. Neuere Generation von Routing-Regeln? Ich gehe jedenfalls davon aus, daß das "Querauslesen" absichtlich im neuesten Teilnetz der DBD nicht mehr funktioniert. Diese Regeln werden spätestens dann auch in das/die andere(n) Teilnetze übernommen, wenn jemand es in größerem Umfang beginnt zu nutzen.

Autor:  hasienda [ 27.12.2007, 01:35 ]
Betreff des Beitrags:  Netzwetter oder "Ich habe einen Plan."

Ich war in den letzten Tagen still, aber nicht untätig. :) Meine aktuelle Einschätzung der Fortschritte nach dem Kundentreffen in Dresden und die wenigen Einblicke in den Arbeitsstil von DBD legen für mich nahe, daß noch mehr passieren muß, um die wesentlichen Ziele der Dresdner Gesprächsteilnehmer zu erreichen. Ich lasse mich nicht länger mit kleinen Informationsbruchstückchen abspeisen, die meist gerade so groß sind wie das Wissen, was ich mir von Forumsmitgliedern angelesen oder selbst erarbeitet habe. Ich glaube gern, daß die Unterstützung durch Kunden von der DBD gern angenommen wird, sehe für meinen Teil aber keine echte Wertschätzung ohne eine offene, zeitnahe (Rück-)Information, von Zusammenarbeit ganz zu schweigen. Genommen wird (weiterhin) viel lieber als gegeben. Schade!

Wenn es nach mir geht, so wird es also im neuen Jahr eine Überwachungsoffensive geben. Meine Planung sieht dazu den Aufbau einer verteilten Überwachung vor, die sich allein aus lokalen, ungeschützt zugänglichen Informationen von MAXXonair-Kundensystemen speist. Inspiriert von der DBD-Überwachungsbox sehe ich nach intensiver Recherche folgende Konfiguration als möglich an:
Code:
Hardware: Linksys WRT54GL, alternativ Buffalo WHR-G54S (preisgünstiger, kleineres Baumaß, trotzdem technisch vergleichbar)
OS-Basis: OpenWRT, Auswahl an nützlicher Zusatzsoftware

Verweise: Linksys WRT54GL, Buffalo WHR-G54S, OpenWRT, ipkg-Module für OpenWRT

Die ausgewählten Router können mit der alternativen Firmware und eigenen IPTables-Regeln so "hingebogen" werden, daß wir auch ohne den exklusiven Direktzugang zu CPE und DBD-internem Netz an alle relevanten Daten kommen: Die Sensorbox wird als transparente Bridge zwischen CPE und DBD-Router geschaltet, um die CPE abzufragen, ohne besondere Kenntnisse und weitere Hardware beim Kunden vor Ort zu benötigen. Gleichzeitig soll sie auch als Teilnehmer im Kunden-LAN an einen Switch-Port des DBD-Kundenrouters angesteckt werden, um Latenz und Bandbreite zu testen. Eine zentrale Fernwartung ist vorerst nicht vorgesehen, aber sicher realisierbar.

Wenn es nach meinen Vorstellungen läuft, dann kaufe ich wahrscheinlich im ersten Anlauf max. drei Systeme, die ich gegen Kaution/Eigentumserklärung abgebe. Die Konfiguration exklusive Administrationskennwörter und Details zum Zugang auf das System wird öffentlich gemacht. Die vertraulichen Details werde ich nur persönlich an Einzelpersonen weitergeben, wenn es welche geben sollte, die das Projekt mittragen wollen.

Die Anzahl an überwachten Kunden sollte durch weitere Beteiligungen mit Bereitstellung eigener Hardware so groß werden, daß der "Einzelfall"-Mythos vom Tisch kommt. Wegen voraussehbar knapper Geldmittel wird viel von einer klugen Auswahl und der Teilnahmebereitschaft vor allem von "kritischen" Kunden im Außenbereich möglichst vieler Sektoren von Basisstationen quer durch Dresden abhängen.

Sehr vage ist für mich noch der Aufbau der zentralen Datenbank. Als Übertragungsprotokoll sehe ich momentan nichts anderes machbar als (s)ftp (wput bzw. scp). Beim Serversystem sehe ich entweder eine Dateiensammlung oder eine zentrale Datenbank (NetFlow, RRD, Zabbix, ?), wobei ich mir momentan nur eine RRD-Lösung kurzfristig zutraue. Alles andere wäre für mich Neuland, aber ich bin für Empfehlungen offen. Schließlich läuft dann die Übersichtsseite je nach technischen Möglichkeiten als Spiegelung statischer Berichte oder direkt unter DSLfürDresden.de, wo dann auch dynamische Netz-Wetterkarten denkbar sind.

nächste Schritte:
    Kauf (m)eines Referenz-/Testsystems
    Installation von OpenWRT
    Einrichtung einer allgemein passenden Datenerfassung (CPE-Daten, Pings und Bandbreitentests)
    Abstimmung zur zentralen Datensammlung und -präsentation
    Einrichtung der lokalen Datenspeicherung und -übertragung zum Zentralsystem
    Einrichtung des Zentralsystems
    Tests, Tests, Tests, ;-)


Wenn es keine ungewöhnlichen Hürden gibt, dann rechne ich mit funktionsfähigen Tests in der Referenz-Sensorbox noch im Januar 2008, dem ersten Sensor mit zentraler Anbindung im Feldtest bis Ende März, Verteilung weiterer Sensorsysteme an Freiwillige im April 2008. Dann wird es eine grobe Übersicht über den Zustand des MAXXonair-Netzes aus Kundensicht geben und Möglichkeiten, die Historie zu dokumentieren und zu hinterfragen.

Ich verhehle nicht, daß ich über den DBD-Kommunikationsstil inzwischen sauer bin. Schon allein die Notwendigkeit für so eine Aktion sagt nicht nur Gutes über MAXXonair aus. Aber wer weiß, vielleicht erreichen wir dann wenigstens mehr Aufmerksamkeit und einen gewissen Partner-Status in diesem massiv kundenfinanzierten WiMAX-Großversuch.

Als externe Referenz wären sicher auch DSL-Kunden anderer Anbieter interessant. Mir klingt die Aussage nach in den Ohren, andere Anbieter hätten im übrigen auch (vergleichbar schwerwiegende?) Probleme. Da kann sich jeder seinen Teil denken.

Autor:  Killbot [ 28.12.2007, 12:43 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo...

bekommt ihr eine Verbindung zum Internet wenn ihr im Gateway: 89.197.128.1 seit??... ich nämlich nicht.. da kommt nix durch.. als würde ne wand dahinter stehen...!!
Hab glaube 20mal manuell Verbindung getrennt und aufgebaut bis ich schließlich wieder im 89.197.160.1 Netz war... hier geht es wenigstens...
Man man man... dachte soll besser werden.. *kopfschüttel*:roll:

Gruß

Autor:  udol [ 28.12.2007, 12:54 ]
Betreff des Beitrags:  CPE mit zweiter Netzwerkkarte online auslesen

Hallo,
ich verwende eine Methode, die CPE-Werte waehrend einer online-Sitzung auszulesen, die ich bisher in Foren noch nicht gefunden habe. Man benoetigt eine zweite Netzwerkkarte fuer ein paar Euro.
Die erste Netzwerkkarte ist einfach auf DHCP konfiguriert und mit dem Router verbunden. Darueber laeuft die Internetverbindung wie ueblich.
Die zweite Netzwerkkarte wird auf die feste IP-Adresse 10.0.0.2 mit Subnet-Maske 255.255.255.240 ohne Gateway konfiguriert und dient dem Zugriff auf die Web-Seite der CPE. Um zwischen Router und CPE zu kommen, habe ich diese Verbindung ueber einen Switch gefuehrt. Zumindest mein Billigswitch leitet alle PPPoE-Pakete durch. An diesen Switch habe ich die zweite Netzwerkkarte angeschlossen.
Wird nun im Browser die Adresse 10.0.0.1 eingegeben, dann erkennt das Betriebssystem automatisch, dass diese Adresse zum Subnetz gehoert, welches ueber die zweite Netzwerkkarte erreichbar ist.
Normale oeffentliche Adressen aus dem Internet werden automatisch ueber die erste Netzwerkkarte und das per DHCP konfigurierte Gateway (Router) erreicht.
Diese Methode funktioniert bisher ohne Problem und ist unabhaengig vom Routing der DBD.

Uebrigens habe auch ich festgestellt, dass das Surfen seit kurz vor Weihnachten vernuenftig laeuft. Oft sind die maximale Transferraten erreichbar.

Autor:  hasienda [ 28.12.2007, 22:57 ]
Betreff des Beitrags:  Re: CPE mit zweiter Netzwerkkarte online auslesen

Erster Beitrag? Schön, wieder jemand, der sich ein Herz gefaßt hat, das Forum zu bereichern. Herzlich willkommen in der ersten Reihe. 8)
udol hat geschrieben:
[...] Um zwischen Router und CPE zu kommen, habe ich diese Verbindung ueber einen Switch gefuehrt.

Das mache ich genau so. :) Ich dachte erst, es müsse unbedingt ein Hub sein, aber dann ging es auch mit einem Switch. Zum Dauereinsatz habe ich mir einen MiniSwitch in Scheckkartenformat besorgt, der praktischerweise direkt über einen USB-Anschluß versorgt werden kann. Er wird also von dem USB-Port an meine Fritz!Box versorgt, auf der er steht. Wenigstens ein Steckernetzteil weniger, was allerdings seinen (hohen) Preis hat.

udol hat geschrieben:
Uebrigens habe auch ich festgestellt, dass das Surfen seit kurz vor Weihnachten vernuenftig laeuft. Oft sind die maximale Transferraten erreichbar.

Für den Zeitraum Freitag, 21.12., bis Mittwoch, 26.12. mag ich das gelten lassen. Es war auch mein Gefühl. Inzwischen fallen die Bandbreiten zu normalen Nutzungszeiten wieder generell stark ab. Die Zusammenfassung der Paketverlust- und Latenz-Überwachung (Smokeping) zeigt aktuell gerade für die letzten 12 h einen Mittelwert von 187 ms und 6,8 % Paketverlust; die letzte Messung hatte sogar 9 %. Bandbreiten, ebenfalls über die letzten 12 h gemittelt, liegen bei 484/215 kb/s (Soll: 2048/192). Ein bißchen reichlich Sendebandbreite ist nach meiner Erfahrung normal und kann keinesfalls über die vergleichsweise holprige, unstete und zu "dünne" Empfangsbandbreite hinwegtrösten.

Autor:  Killbot [ 30.12.2007, 01:12 ]
Betreff des Beitrags: 

Es ist kurz nach 0 Uhr...
und die pings sind über 1000 ms!!!
ich glaube die haben mal son fetten wurm in ihre scheiß config da drin das geht garnicht... überlastet kanns doch niemals jetzt sein!
ich sag mal so 1min 80-100ms dann weider 4-5min über 1000ms
Das echt krass....
Das merkt man auch sehr schön beim inet radio wenn die pufferung los radert ey... -.-...

Bandbreite ist vllt. jetzt da... trotzdem nervt es einfach.. und das schönste ist ja... ich hatte mal 2-3 wochen keine Probleme auch nicht mit pings.. dann kam der neue ip bereich und seit dem habe ich das wieder mit den über 1000ms pings.. echt nervig -.-

Gruß

Autor:  Killbot [ 09.01.2008, 19:57 ]
Betreff des Beitrags: 

Ähm..

ich schau grad so beim status bei meinem Router und sehe da das ich als Standard-Gateway: 10.0.0.1 habe o.O?? ähm ist das bei euch auch so oder nur bei mir??

Mhh

Gruß Killi

Edit: hab grad nochmal reconnected... imemr noch der selbe Standard-Gateway :roll:

Edit2: ein tag später wieder normal.. da hatte mein router bestimmt ne macken naja^^

Autor:  digitalM [ 14.01.2008, 22:57 ]
Betreff des Beitrags: 

Killbot hat geschrieben:
... als Standard-Gateway: 10.0.0.1 habe o.O?? ähm ist das bei euch auch so oder nur bei mir??


Ab und zu habe ich auch dieses Gateway. Immer dann wenn die Datenraten echt mies sind. (kam in letzter zeit selten vor wird aber wieder häufiger)
Kann es sein, das dort etwas mit der Konfiguration des Servers bei DBD nicht stimmt? Die haben ja einen zusätzlichen IP-Adressbereich, sollte da etwas nicht richtig kopiert worden sein?

Aber alles nur Spekulation. Nichts genaues weis man nicht

Autor:  hasienda [ 14.01.2008, 23:35 ]
Betreff des Beitrags:  gw 10.0.0.1

Killbot hat geschrieben:
[...] sehe da das ich als Standard-Gateway: 10.0.0.1 habe o.O?? ähm ist das bei euch auch so oder nur bei mir??
Soweit ich sehen kann, taucht diese Einstellung bei mir erstmals am 10.01.2008 auf:
Code:
10.01.08 13:55:05 Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 89.197.184.235, DNS-Server: 89.199.255.3 und 89.199.255.3, Gateway: 10.0.0.1

Die Bandbereite war auch bei mir deutlich reduziert. Eine Verknüpfung zwischen Gateway und verfügbarer Bandbreite kam mir aber noch nicht in den Sinn. Interessant, aber etwas gewagt, wenigsten nach meinem Kenntnisstand. Bei der DBD könnte man uns das sicher genauer sagen, wenn ... :roll: Aber bis dahin schneits wohl erst im Juni, bevor uns da mal jemand derart hinter die Kulissen schauen läßt.

Autor:  hasienda [ 14.01.2008, 23:39 ]
Betreff des Beitrags:  Re: gw 10.0.0.1

Soweit ich das verstehe, ist 10.0.0.1 aus Sicht des Routers doch die CPE-IP-Adresse, oder? Hat sich da etwa mit der (bei mir jedenfalls) neuen CPE-Firmware v6.x etwas im Routing geändert? Auch das Thema scheint mir nicht gerade von der Kundenseite aus durchschaubarer zu werden. Sollte das gewollt sein?

Autor:  digitalM [ 15.01.2008, 20:33 ]
Betreff des Beitrags: 

So wie die mit ihren Infos an die Kunden rausrücken werden wir wohl nie wirklich etwas erfahren (auf legalem Weg).
Bei dem Gateway 10.0.0.1 handelt es sich wahrscheinlich wirklich um die Adresse des CPE da vom PPP-Server kein neuer mitgeteilt wurde (IMHO) oder etwas beim aushandeln schiefgelaufen ist. 10.0.0.0 sollte sowiso nicht geroutet werden.

Gibt es eigentlich eine Korrelation zwischen Datenrate und SNR bzw. Empfangspegel? Ich konnte bisher nichts feststellen. Ich kann aber nur sporadisch die Empfangswerte der CPE auslesen wenn ich umstecke.
Mein derzeitiger Wissenstand sagt nämlich, das die Empfangsstärke bis zu einem gewissen level keinen Einfluss hat und drunter ist alles weg.

Autor:  hasienda [ 15.01.2008, 21:46 ]
Betreff des Beitrags:  Korrelation RSS / Verbindungsbandbreite

digitalM hat geschrieben:
So wie die mit ihren Infos an die Kunden rausrücken werden wir wohl nie wirklich etwas erfahren (auf legalem Weg).
Einspruch Euer Ehren. :wink: Das Sensorbox-Projekt könnte uns auf ganz legalem Weg um einiges schlauer machen. Und es gibt immer wieder nette Techniker, die Leuten mit guten Fragen auch ein paar Antworten geben. Ich bin ja auch desillusioniert, aber nicht hoffnungslos.
digitalM hat geschrieben:
Bei dem Gateway 10.0.0.1 handelt es sich wahrscheinlich wirklich um die Adresse des CPE da vom PPP-Server kein neuer mitgeteilt wurde (IMHO) oder etwas beim aushandeln schiefgelaufen ist. 10.0.0.0 sollte sowiso nicht geroutet werden.
Im DBD-internen Netz ist das schon völlig i.O., aber nachdem ja bereits eine öffentliche IP-Adresse an den (meinen) Kundenrouter zugewiesen wird, bin ich ratlos: Öffentliche IP und Routing über privates Netzwerk gibt für mich einfach keinen Sinn.
Ich vermute aber, daß da trotzdem nichts bzw. nicht alles schief läuft. Sonst gäbe es gar keine Reaktion von der Gegenseite, trotz laufender PPPoE-Verbindung. Das hatte ich während der großen Umstellungsperiode um den 15.12.2007 herum einmal über viele Stunden.
Nein, Es ist sicher so oder ähnlich gewollt, warum auch immer. [Das liest sich gerade nicht besonders sinnvoll. Aber wen wunderts, daß man sich in konfusesten Ideen verrennt, wenn absolut gar keine authorisierte Aufklärung erfolgt?]
digitalM hat geschrieben:
Gibt es eigentlich eine Korrelation zwischen Datenrate und SNR bzw. Empfangspegel? Ich konnte bisher nichts feststellen. Ich kann aber nur sporadisch die Empfangswerte der CPE auslesen wenn ich umstecke.
Mein derzeitiger Wissenstand sagt nämlich, das die Empfangsstärke bis zu einem gewissen level keinen Einfluss hat und drunter ist alles weg.
Meines Wissens nach gibt es die Korrelation schon, nur ist sie nicht linear. Es handelt sich ja im weitesten Sinne um Radio, frequenzmoduliert und Punkt zu Punkt. Also sind die Partner im gewissen Rahmen intelligent(er als ein Küchenradio). In Abhängigkeit von der Qualität der Trägerwellen können Sender und Empfänger bei WiMAX die Modulationsart aushandeln wie beim Modem, und sogar während einer laufenden Verbindung immer wieder dynamisch wechseln. Ich habe auf meiner CPE schon Wechsel im 1-2 Sekundentakt beobachtet.
So geht es eine Weile mit schwindendem Signal (Remote Signal Strength) anscheinend verlustlos gut, dann schalten die Partner vom "größeren Gang" schrittweise zurück, und erst unterhalb von x? dBm geht dann wirklich gar nichts mehr. Das kann sicher jemand anderer noch genauer erklären, aber so weit habe ich es jedenfalls in groben Zügen als Funk-Laie verstanden.

Autor:  digitalM [ 16.01.2008, 09:40 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Korrelation RSS / Verbindungsbandbreite

hasienda hat geschrieben:
Das Sensorbox-Projekt könnte uns auf ganz legalem Weg um einiges schlauer machen. Und es gibt immer wieder nette Techniker, die Leuten mit guten Fragen auch ein paar Antworten geben. Ich bin ja auch desillusioniert, aber nicht hoffnungslos.

Ich bin ein wenig frustriert, wenn man sieht wieviel Ahnung die Leute haben die die Technik vor Ort installieren. Die Plappern einfach das nach was man ihnen gesagt hat.

hasienda hat geschrieben:
Öffentliche IP und Routing über privates Netzwerk gibt für mich einfach keinen Sinn. ... Aber wen wunderts, daß man sich in konfusesten Ideen verrennt, wenn absolut gar keine authorisierte Aufklärung erfolgt?]


Für mich macht das auch keinen Sinn. Da standardmäßig kein Router diese IPs weiterleitet.

hasienda hat geschrieben:
In Abhängigkeit von der Qualität der Trägerwellen können Sender und Empfänger bei WiMAX die Modulationsart aushandeln wie beim Modem, und sogar während einer laufenden Verbindung immer wieder dynamisch wechseln. Ich habe auf meiner CPE schon Wechsel im 1-2 Sekundentakt beobachtet.

Interessant, dass das so häufig passiert, das sollte nämllich nicht so sein.
hasienda hat geschrieben:
So geht es eine Weile mit schwindendem Signal (Remote Signal Strength) anscheinend verlustlos gut, dann schalten die Partner vom "größeren Gang" schrittweise zurück, und erst unterhalb von x? dBm geht dann wirklich gar nichts mehr. Das kann sicher jemand anderer noch genauer erklären, aber so weit habe ich es jedenfalls in groben Zügen als Funk-Laie verstanden.


Ich kenne beruflich die WLL-Technik (Ursprung von WiMax) und GSM GPRS EDGE und UMTS. Und ehrlich gesagt sind die Empfangswerte von -70dBm und ein SNR von 30dB mehr als ausreichend für volle Übertragung (selbst 64QPSK müsste aber nochmal nachlesen was dort für ein SNR benötigt wird). Eine Schwankung von +-1dB sollte auch kein Problem ausmachen, ist aber schon komisch dass die Werte so schwanken. (Ist die Messung vielleicht nicht so genau oder gibt's Probleme bei der Basisststion?)

Aus meiner Erfahrung würde ich einen stabilen Pegel bei 3,5GHz erwarten, da diese Frequenz nur durch Bäume und Häuser gestört wird, Regen und Nebel haben keinen großen Einfluss (es sei denn die Antenne läuft voll).
Wenn aber eine Sendeleistungsanpassung auch auf der Seite der Basisststion erfolgt, wäre das eine Erklärung.

Autor:  hasienda [ 16.01.2008, 21:53 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Korrelation RSS / Verbindungsbandbreite

digitalM hat geschrieben:
[...] Eine Schwankung von +-1dB sollte auch kein Problem ausmachen, ist aber schon komisch dass die Werte so schwanken. (Ist die Messung vielleicht nicht so genau oder gibt's Probleme bei der Basisststion?)
Das kann ich natürlich schwer beurteilen. Erstmal sind bei mir ringsum doch ein paar Bäume, und die (bei mir) typischen Schankungen liegen eher im Bereich +/- 3 .. +/- 5 dBm. Das zeichnet meine Verbindungsüberwachung sogar jetzt nach Neuausrichten der Antenne weiterhin auf. Ich habe die Werte gerade mal wieder aktualisiert, falls es Dich interessiert.

Autor:  digitalM [ 16.01.2008, 22:45 ]
Betreff des Beitrags: 

Die werte sehen bei dir ja echt nicht gut aus.
Also wenn das keine Stromsparfunktionen bzw. Anpassungen der max Sendeleistung sind würde ich als Techniker bei deinen Werten echt das Grausen kriegen. Einen SNR zwiwchen 350:1 und 31:1 sollte in einem stabilen Funknezt nicht vorkommen? Fliegen da ein paar Flugzeuge zwischen durch?
DEr Empfangspegel ist aber auch nicht gerade das was ich stabil nenenn würde. Aber So wie es scheint gibt es eine magische Grenze bei -65dBm in Bezug zum SNR.
Eine Korrelation zwischen Empfangspegel oder SNR zur Datenrate konnt eich jezt aber bei deinen Daten nicht feststellen. Zu mindest keinen reproduzierbaren. Mal bricht die Downloadrate ein, wenn der Pegel ein wenig absinkt, aber zu einer anderen Zeit ist die Downloadrate höher obwohl der SNR geringer ist.
Wenn ich mir mal irgendwo einen FSU ausleihen könnte würde ich der Sache mal rein aus Neugier nachgehen.

Aber so wies aussieht gelten wohl beim WiMax die Dinge nicht die ich gelernt habe :?:

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