DSL für Dresden

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BeitragVerfasst: 30.08.2007, 19:15 
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Regular-Anwärter

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§ 5 Pflichten und Obliegenheiten des Kunden
5.1 Der Kunde verpflichtet sich zu einer vertragsgemäßen und die Netzinfrastruktur oder Teile
derselben nicht übermäßig belastenden Nutzung der DBD-Dienste (Verbot der extensiven Nutzung).
Eine extensive Nutzung erfolgt insbesondere durch zeitlich übermäßige Teilnahme an Tauschbörsen
oder Peer-to-Peer-Anwendungen. Bei extensiver Nutzung der DBD Dienste kann es insbesondere
bei der funkbasierten Internetanbindung zu einer Funkzellenüberlastung und damit zu einer
Beeinträchtigung der Netzintegrität und Gefährdung der DBD Einrichtungen kommen. In diesen
Fällen ist DBD berechtigt, die Leistungserbringung gegenüber dem Nutzer vorübergehend durch
Reduzierung der Leistungen einzuschränken
und/oder diesen zur vertragsgemäßen Nutzung der
Anschlüsse aufzufordern. Die Leistungseinschränkung kann zur Vermeidung drohender Störungen
der Netzintegrität und/oder der DBD Einrichtungen ohne Ankündigung vorgenommen werden, wenn
zeitgleich eine Aufforderung zur vertragsgemäßen Nutzung an den betroffenen Nutzer versandt
wird. Die Leistungseinschränkung ist wieder aufzuheben, sobald die Nutzung den vertraglichen
Rahmen nicht mehr überschreitet oder eine Beeinträchtigung der DBD Einrichtungen nicht mehr zu
befürchten ist. Im Falle eines wiederholten Verstoßes ist DBD auch berechtigt, das Vertragsverhältnis
aus wichtigem Grund zu kündigen und/oder die Sperrung des Nutzerzuganges vorzunehmen.


Kann jemand mal genau (in Zahlen) definieren, was "extensive Nutzung" bedeutet?

Ich glaube ebenfalls, dass dieser Paragraph einige Speedprobleme (auch meine) erklären könnte.


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BeitragVerfasst: 30.08.2007, 21:14 
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Wise Senior

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soelu hat geschrieben:
Kann jemand mal genau (in Zahlen) definieren, was "extensive Nutzung" bedeutet?

Nein, das kann niemand. Die DBD könnte es, wird sich aber (weiterhin) hüten, da ihre Auslegung - wenn man den Erfahrungen der Foristen einerseits und entsprechenden Verbraucherschutzangaben andererseits glaubt - keiner rechtlichen Prüfung standhält. Nach dem was man hier und unter wimaxtalk.de so liest, kann man schlussfolgern, dass
1. definitiv gedrosselt wird,
2. es seitens der DBD bestritten wird und
3. der Auslöser dafür bereits eine lächerliche Intensivierung der Nutzung sein kann.

Tja, die Nachteile eines Billiganbieters eben. Warte "einfach" ne Weile, die Bandbreite erholt sich wohl automatisch wieder. Bis Du sie wieder "extensiv" nutzt und beispielsweise ne Mail mit Anhang sendest... ;-)

elg


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BeitragVerfasst: 11.09.2007, 22:43 
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Ist schon heavy, einerseits finde ich es zwar ok, das es so eine Regelung gibt, anderenseits ist sowas aber nicht wirklich kundenfreundlich, gemessen an anderen Anbietern, und dient nach meiner Auffassung nur zur reinen Eigennutz der Firma, mal so formuliert.

Ich persönlich stolpere da über verschiedene Sachen, die Traffic verursachen und dennoch völlig legal sind:

VPN/Firmennetzwerk, Webradio/TV, Softwareupdates (das ganze Spektrum von BS- bis Anwendungssoftware, etc.etc.)

Aktuell sauge ich mir grad verschiedene Sachen zusammen, um ein Linuxsys auf zu bauen, und das beinhaltet vielerlei Dinge: Dynamische Updates, Virenscanner, Firewall, und diverse Freeware etc.

Und das ganze verursacht natürlich was? Richtig! Traffic...und es nervt, das ganze mit gerade mal 300kBit durch zu ziehen, also was bleibt anderes übrig als die nur die absoluten Basics heeme zu machen, und für die "Feinarbeiten" den Rechner in die Firma oder zum Kumpel zu hucken, mich dort einzuquartieren, um wenigsten mal zu Potte zu kommen.

Das ganze dann aller 2-3 Monate, doll.... den Aufwand könnte nicht mal Maxx bezahlen, wenns "kommerziell" wäre.

Ich hoffe nur, die Jungs verfolgen DIESE Strategie nicht generell, sondern nur "überbrückungstechnisch" weiter, sonst geht das irgendwann im "Nachklang" ganz heftig in die Hose!!

Wie stehen die eigentlich dazu, noch etwas Bandbreite dazu zu "kaufen" um nen weiteren Tarif fürn n paar Euros mehr anzubieten, der aber auch stabil (!!!) und n bissel schneller läuft? OHNE mehrdeutige Klauseln?

So in der Art "PowerUserTarif mit bis zu 4000Kbit für 30 Ocken OHNE Drosselung? Ich denke mal, wenn sie es hin bekommen würden, überhaupt etwas zuverlässig stabil hinzubekommen, müsste man die Leute nicht "veräppeln" und es wäre auch mehr Rufkundschaft am Start??


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BeitragVerfasst: 11.09.2007, 23:23 
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ich faende es in ordnung, wenn es den von Foghiker vorgeschlagenen Tarif gäbe und DBD damit das offiziell zugeben würde.
Aber so finde ich das ne fiese sache. dürfen die so eigentlich ihren Tarif als Flat bezeichnen? Weil ne Flat ist es ja nicht, wenn ich aufs minimum nach ner Weile beschränken, weil ich zuviel downloade. Und es gibt inzwischen wirklich viele Angebote im Inet um viel Traffic legal zu verursachen (z.b. Filme streamen)
Ich habe da sogar was im Hinterkopf, mal gelesen zu haben, das irgendein ISP deshalb mal Ärger bekommen hat und vor Gericht verloren hatte. Weil das so ja dann keine Flat ist, leider finde ich den Link nicht mehr.

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BeitragVerfasst: 12.09.2007, 00:33 
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@attrib:

negativ:

rein rechtlich gesehen, hättest du schlechte Karten, wenn du denen DAMIT kommen wölltest, so nach dem Motto "gekauft wie gesehen"!
Schliesslich ist der USER "verpflichtet" , bei Abschluss des Vertrages die AGB/Leistungsbeschreibung anzuerkennen!

DAS ist erst mal DER Punkt.

Andersrum könnte es mit der Martaufsichtsbehörde mal Ärger geben, weil es dem Tatbestand des unlauteren Wettbewerbes gleichkommt, mit Dingen zu werben, und diese zu verkaufen, die im Nachhinein dann nicht verfügbar sind.

Aber da kaut sich der Esel wieder selbst das Ohr ab, weil man die "Bedingungen" ja akzeptiert hat.

Das einzige was effektiv überbleibt, sind unzufriedene Kunden, die bei der erts besten Gelegenheit die Segel streichen und den Anbieter wechseln werden.

Ob DAS dann im Sinne des Vereines und der Geschäftsführung ist, kann man nur mutmaßen, soll aber auch nich unser Problem sein. Jeden falls wird es dann schwer fallen, Neukunden zu gewinnen, wenn die aktuellen Bestandskunden ihre gesamten Erfahrungen bekannt geben.

Und Dresden ist auch bloss ein Dorf, da sprechen sich verschiedene Dinge ganz schnell rum...

Summa summarum bleibe ich bei meiner Meinung, das das, was die da so treiben, längerfristig gesehen, keine wirklich gute Strategie ist!
Und schade finde, das so eine Technik, die wesentlich mehr Potenzial bietet/könnte (z.B. Roaming) auf DIESE Art früher oder später wieder vor die Hunde geht...

tja.... ;(


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BeitragVerfasst: 12.09.2007, 07:36 
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Foghiker hat geschrieben:
negativ:
rein rechtlich gesehen, hättest du schlechte Karten, wenn du denen DAMIT kommen wölltest, so nach dem Motto "gekauft wie gesehen"!
Schliesslich ist der USER "verpflichtet" , bei Abschluss des Vertrages die AGB/Leistungsbeschreibung anzuerkennen!


Das ist nicht ganz richtig. Es gibt Grenzen hinsichtlich dessen, was man in die AGB schreiben darf und hinsichtlich dessen, was es bedeuten darf. Gerade für Flatrates ist das relativ klar. Hier nur ein Beispiel.

Leider wird solches Verhalten sich nicht selber bestrafen, da die Masse (Unwissende und Anspruchslose) diese Zustände akzeptiert. Im Gegenteil: Der Kundenstamm wird sich nach und nach bereinigen und nur noch zufriedene Billignutzer umfassen. Und im ersten Jahr hat die DBD sogar noch einige Poweruser abgefischt. Dort wo die DBD Alleinunterhalter ist (Striesen), hat sie natürlich ganz leichtes Spiel. :evil:

elg


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BeitragVerfasst: 12.09.2007, 09:48 
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Regular-Anwärter

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das Grundproblem liegt allerdings nachwievor gleich: Es gibt keine Alternatve und wird es in naher Zukunft in Cotta/Löbtau und z.B. Striesen nicht geben!
Damit können die doch eigentlich machen was sie wollen, denn: Ich habe die Wahl zwischen 64kbit/s ISDN oder 2000kbit/s bzw. 300kbit/s mit Drosselung. Was beides schneller und günstiger als ISDN ist. Kündigen hätte ich schon dürfen. Das wurde mir angeboten, wollte es natürlich aus den oben genannten Gründen nicht.

Und was bleibt ist eine ständig sauerer Beigeschmack bei jedem MB Traffic das man produziert.

@Foghiker: In meinen AGB steht von dieser Klaues noch gar nichts drin! Habe sie also auch nie akzeptiert. Was kann ich nun tun?? Siehe oben... ;)


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BeitragVerfasst: 17.09.2007, 17:51 
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Die vorübergehende Reduzierung von Ressourcen für Nutzer, die in der jüngeren Vergangenheit extensiv Ressourcen verwendet haben, ist der zentrale Punkt jedes normalen Warteschlangensystems.

Es sollte jedem klar sein, dass die Luftschittstelle ein shared Medium ist und somit die maximale Bandbreite unter allen aktiven Nutzern der jeweiligen Zelle aufgeteilt wird. Im Gegensatz zu DSL, wo jeder seine eigene Leitung hat (ok, Geschwindigkeitsprobleme treten dort im Backbone trotzdem auf).

Wollen mehrere Nutzer Daten übertragen, muss das System den einzelnen Nutzern abwechselnd Ressourcen zuweisen, was anhand der Prioritäten der einzelnen Nutzer gehandhabt wird. Leute, die in den vergangenen Stunden massiv übertragen haben, stehen dann in Stoßzeiten, bei denen die Übertragung nur noch über Warteschlangen läuft, logischerweise mit der minimalen Datenrate dar, die das System definiert. Daneben surfen Nutzer, die in den letzten Stunden wenig aktiv waren, mit relativ guter Rate.

Würde es diese Scheduler nicht geben, würde jedes shared Medium von wenigen Filme saugenden Kids in die Knie gezwungen werden. Bezahlbar ist das ohnehin nicht.

Wo also bitte liegt das Problem mit der Regelung? :?:

WiMAX kann auf Dauer nur eine erträglich schnellere Alternative für ISDN zur Informationsbeschaffung aus dem Netz sein, niemals aber für den Download von Datenunmengen. Wenn die Nutzerzahlen einen für die DBD akzeptablen Stand erreicht haben, können die Filesharer mit Sicherheit nur noch nachts auf Bandbreiten hoffen. Bin allerdings gespannt, wie der Alltag dann für den Durchschnittsnutzer aussehen wird, der am Abend lediglich die Mails checken will, nach Informationen sucht, und ab und ab ein Sicherheitsupdate aufspielt - selbst für die Leute könnte es bald eng werden, zumindest zwischen 16 und 21 Uhr.

Was allerdings nicht zu akzeptieren ist, ist die geringe Zuverlässigkeit des Backbone-Netzes. Ich hatte auf der Voglerstrasse am gestrigen Sonntag vermutlich den ganzen Tag kein Netz. Zumindest war früh nichts zu wollen und am Abend auch noch alles tot - Verbindung zur Basisstation stand, Parameter waren super - somit passte wohl die Anbindung der BS ans Netz nicht, also ein vermeidbares DBD-Problem. Korrigiert wird sowetas dann relativ schnell, aber erst am nächsten Werktag :cry:


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BeitragVerfasst: 17.09.2007, 20:04 
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Matze hat geschrieben:
Die vorübergehende Reduzierung von Ressourcen für Nutzer, die in der jüngeren Vergangenheit extensiv Ressourcen verwendet haben, ist der zentrale Punkt jedes normalen Warteschlangensystems.
...
Wo also bitte liegt das Problem mit der Regelung? :?:

Das Problem liegt darin, dass ich m.W. keinen Vertrag über ein "Warteschlangensystem" abgeschlossen habe. Das mag ja technisch alles begründet und richtig sein. Dass die Bandbreite durch die Anzahl der Nutzer zu teilen ist und Filesharing die Bandbreite belastet, ist mir auch klar. Aber es ist nicht mein Problem, sondern das der DBD. - Es gibt Grenzen für die Unterschreitung von nominaler Bandbreite, auch die "übermäßige Nutzung" ist recht gut ausgeurteilt. Wenn ich mehr Leuten ein Auto verkaufe, als ich vorätig habe, dann ist das mein Problem - ich kann sie nicht auf ein "technisch bedingtes" Wartesystem verweisen und gleichzeitig den Kaufpreis einstreichen.

Außerdem bezweifle ich aufgrund diverser Forenbeiträge hier und auf wimaxtalk.de sehr stark, dass lediglich Filesharing die Drosselung aktiviert. Auch ein von Dir genanntes Update kann bei ausreichender Dauer der Auslöser sein.

Solange Wimax beworben und verkauft wird wie DSL, sollte es auch so funktionieren.

elg


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BeitragVerfasst: 17.09.2007, 21:55 
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Hier ein Auszug aus den aktuellen AGB's der DBD Deutsche Breitband Dienste GmbH:
Zitat:
§ 5 Pflichten und Obliegenheiten des Kunden
5.1 Der Kunde verpflichtet sich zu einer vertragsgemäßen und die Netzinfrastruktur oder Teile derselben nicht übermäßig belastenden Nutzung der DBD-Dienste (Verbot der extensiven Nutzung). Eine extensive Nutzung erfolgt insbesondere durch zeitlich übermäßige Teilnahme an Tauschbörsen oder Peer-to-Peer-Anwendungen. Bei extensiver Nutzung der DBD Dienste kann es insbesondere bei der funkbasierten Internetanbindung zu einer Funkzellenüberlastung und damit zu einer Beeinträchtigung der Netzintegrität und Gefährdung der DBD Einrichtungen kommen. In diesen Fällen ist DBD berechtigt, die Leistungserbringung gegenüber dem Nutzer vorübergehend durch Reduzierung der Leistungen einzuschränken und/oder diesen zur vertragsgemäßen Nutzung der Anschlüsse aufzufordern. Die Leistungseinschränkung kann zur Vermeidung drohender Störungen der Netzintegrität und/oder der DBD Einrichtungen ohne Ankündigung vorgenommen werden, wenn zeitgleich eine Aufforderung zur vertragsgemäßen Nutzung an den betroffenen Nutzer versandt wird. Die Leistungseinschränkung ist wieder aufzuheben, sobald die Nutzung den vertraglichen Rahmen nicht mehr überschreitet oder eine Beeinträchtigung der DBD Einrichtungen nicht mehr zu befürchten ist. Im Falle eines wiederholten Verstoßes ist DBD auch berechtigt, das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund zu kündigen und/oder die Sperrung des Nutzerzuganges vorzunehmen.


Die AGB's sind für alle Kunden der DBD gültig. Auch wenn die AGB's zu Vertragsabschluss anders formuliert waren, so gelten immer die aktuellen AGB's für alle Kunden gleichwohl. Bei Änderung der AGB's hat der Kunde m.E. ein außerordentliches Kündigungsrecht, wovon du offensichtlich nicht Gebrauch gemacht hast.

Auch ich telefoniere über Skype, surfe täglich, mache Sicherheitsupdates, lade Fotos hoch und runter, habe aber noch keine Drosselung bemerkt. Nur wenn es generelle Probleme wie auch bei anderen WiMAX-Nutzern gab, hatte ich eine zu geringe Bandbreite. Ich kann mich also nicht beklagen (ausgenommen die wenigen Tage, wo es flächendeckende Probleme gibt) und bin ehrlich gesagt froh, dass es WiMAX in einem Großteil der DSL-losen Gebiete von Dresden gibt.

Und wie Matze schon geschrieben hat: WiMAX kann es einfach nicht leisten, dass jeder Nutzer am Tag einen Film saugt. Übrigens gilt das auch für alle anderen Funklösungen wie WLAN und UMTS. Eine geringe Zahl an Powerusern kann man verkraften, nicht jedoch mehrere Megasauger an einer Funkzelle.

Schönen Abend.

Ronny

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BeitragVerfasst: 17.09.2007, 23:48 
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@proft:

irgendwann werd ich mich mal intensiver mit der Materie beschäftigen, um es zu versthen.
Aber im Grundsatz seh ich das erst mal so, das ich selten bis gar nicht die maximale Bandbreite nutzen kann. Jüngst war ich 4 Tage off, davor hab ich ne 4Gig Linux Ver. gesaugt. HEUTE hänge ich trotz 0 Traffic der letzten Tage bei 800kBit fest.

Ich hatte vorher schon und zuweilen immer noch ne VPN am laufen, ins ein Firmennetzwerk, wo ich doch schon ab und an 150-200 MB am Tag geschaufelt habe, jedoch schon bewusst mit ner Bandbreitenbegrenzung meinerseits von ca. 600kbit.

Ich hatte auch schon nen Audioserver (WebRadio) laufen, dessen Bandbreite sich ja am UP-Stream des Maxxanschlusses festmacht, zudem auch nur begrenzt auf max. 3 User gleichzeitig passwortgeschützt und der Stream pro User auch nur mit 96k lief (nur Voice)....
Trotzdem wurde ich gedrosselt...

DeFactum nach meinem Verständnis:

Ich finde so eine Regelung zwar durchaus zweckmässig, aber verstehe einfach nicht, warum man es am Volumen beurteilt, als an der momentanen Bandbreitenauslastung.

Erklärung:
Wenn ich JETZT stehenden Fusses, oder am Tage, nen Film oder Doku oder Sharing laufen lasse, und damit die Bandbreite der anderen User in die Knie zwinge, sollte es die Zuteilung ermöglichen, den jeweiligen Port für die DAUER DES TRANSFERS zu drosseln, bestenfalls erst nach einer halben Stunde, wenn nicht gleich sofort.

Aber NACH dem Transfer die Drosselung wieder lösen.
Wenn sich dann ein Powersauger damit zufrieden gibt, das seine Bandbreite nach 12/24/36/48h ganz verabschiedet, und er mit 128kBit weitersaugen will, ist es für ihn ok...muss er halt mit leben.

Aber WENN ICH kurzeitig mal was grösseres saugen will, und danach 4Wochen in ner Warteschleife hänge, und der Transfer damit eben auch so lange dauert, ist das gaga, und verursacht auch bloss noch mehr Volumen, da ich ja parallel, Mail, VPN, Skype. etc. NOCH mehr Traffic zum mometanen Zeitpunkt erzeuge. Sofern das unter gegeben Umständen überhaupt möglich ist.

ich glaube ich checks wirklich nich... ;)

grübel...

Ich hoffe du verstehst meine Frage.... ;)


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BeitragVerfasst: 17.09.2007, 23:50 
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@rproft: Müssen sie die Änderung nicht ankündigen? Oder muss ich ständig mir die AGB von der Website runterladen und schauen ob sich was verändert hab und dann Widerspruch einlegen?
Mir schicken jedenfalls andere Anbieter/Firmen Briefe und Mails wenn sie AGB's ändern, so das ich auch ne Chance habe Widerspruch einzulegen.
Von der DBD habe ich noch nie eine Mail/Brief dieser Art bekommen.

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BeitragVerfasst: 18.09.2007, 00:03 
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Registriert: 16.10.2006, 16:09
Beiträge: 77
Wohnort: DD
@attrib

ich will dich ja nich ärgern, aber wie lange bis du schon dabei?
Ich jetzt seit fast nem Jahr, und seitem steht die Leistungsbeschreibung/AGB auch im groben und ganzen so auf deren Seite.

Und da da du ja den Antrag sicherlich auch online gestellt hast, bist du sicher auch drauf verwiesen wurden, diese an zu erkennen????


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BeitragVerfasst: 18.09.2007, 07:48 
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Wise Senior

Registriert: 17.10.2006, 13:06
Beiträge: 203
rproft hat geschrieben:
Hier ein Auszug aus den aktuellen AGB's der DBD Deutsche Breitband Dienste GmbH: ...
Die AGB's sind für alle Kunden der DBD gültig.

Unbestritten. Aber nicht relevant. Filesharing ist nicht per Definition "extensive Nutzung". Dazu gibt es ausreichend Rechtsprechung, veranlasst durch Verbraucherschützer.

Dass Du keine Drosselung bemerkt hast (ich interpretiere das mal als "nicht gedrosselt wurdest"), freut mich ja. Aber ich bin mir sicher, dass Du die entsprechenden Erfahrungsberichte nicht als Erfindungen abkanzeln willst, oder? Es ist mir in diesem Zusammenhang immer wieder unverständlich, welche Bedeutung das Argument "und im Übrigen bin ich froh, dass es Wimax überhaupt in DD gibt" haben soll.

rproft hat geschrieben:
Und wie Matze schon geschrieben hat: WiMAX kann es einfach nicht leisten, dass jeder Nutzer am Tag einen Film saugt. ...

Und wie ich schon geschrieben habe: Das ist mir technisch bewusst und völlig egal. Denn dann sollen sie es nicht derart (DSL-Ersatz) bewerben und vor allem nicht so verkaufen! Ich hätte auch nen 2GB-Vertrag für den Preis unterschrieben.

Darüber hinaus stimme ich @Foghiker zu: Der Nutzen einer nachlaufenden Drosselung ist mir schleierhaft. M.E. reine Schikane. Eine Strafe sozusagen.

Schönen Tag.

elg


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BeitragVerfasst: 18.09.2007, 07:53 
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Registriert: 16.11.2005, 09:54
Beiträge: 810
Wohnort: Dresden - Striesen
Also nach meinem Rechtsverständnis muss dem Kunden bei Änderung der AGB's dies schriftlich mitgeteilt werden, ggf. genügt es per E-Mail. Dann kann der Kunde entscheiden, ob er die neuen AGB's anerkennt (dann muss er nichts machen) oder er lehnt sie ab (dann muss er kündigen). Einzelheiten kann uns sicherlich auch ein (angehender) Rechtsanwalt erläutern, sofern unter den Forenusern einer dabei ist.

@Foghiker: Ich hatte auch vor einiger Zeit tagelang Probleme mit dem MAXXonair-Anschluss, wie auch viele andere, die sich hier im Forum zu Wort gemeldet haben. Deine vermutliche Drosselung muss also nicht unbedingt mit deiner Linux-Distribution zu tun gehabt haben. Ich ziehe auch gelegentlich mal 500 MB runter, höre nebenbei Radio über einen Stream, checke den Server auf Arbeit via VPN und habe noch keine ernsthafte Drosselung bemerkt - abgesehen davon, dass ich eher selten die 2.000 kbit/s Download erreiche, wobei der Upload meistens passt.

Leider gibt es in einigen Teilen von Dresden noch keinen richtigen Wettbewerb auf dem Breitband-Markt. Insofern kann man sich entweder für WiMAX/WLAN oder für Modem/ISDN entscheiden. Beide sind noch nicht das Optimum, aber m.E. ist zumindest WiMAX/WLAN die derzeit bessere Alternative und der MAXXonair-Anschluss mit dem 20€-Tarif ein gutes Preis-/Leistungsangebot. Ich sehe es nicht negativ, wenn ich mal nicht die volle Bandbreite habe, sondern sehe es eher positiv, weil ich überhaupt eine breitbandige Alternative zu einem vernünftigen Preis habe.

Ronny

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